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Freitag, 10 Oktober 2014 14:10

Ebola-Infektion: Ansteckungsgefahr am FFH am größten

Ebola-Infektion: Ansteckungsgefahr am FFH am größten
Saarbrücken(RIA Novosti/IRIB)- Saarbrücken(RIA Novosti/IRIB)-  Bei Reisen über den Flughafen Frankfurt am Main ist das Risiko für Passagiere, sich mit einem Virus, darunter auch dem Ebola-Virus anzustecken, größer als bei Flügen über andere internationale Airports, geht aus Recherchen  von Forschern des Saarbrücker Max-Planck-Instituts für Informatik hervor.

 

Die Forscher erstellten ein Rechenmodell zur Ausbreitung von Pandemien.  Dabei werteten sie eine Datenbank von 3458 Flughäfen mit 68620 Flugverbindungen und 171 verschiedenen Flugzeugvarianten aus.

„Mit der Zunahme des weltweiten Flugverkehrs steigt die Gefahr von Pandemien“, erklärten die Forscher. Frankfurt am Main erreicht dabei wegen sehr vielen Verbindungen und hohen Fluggastzahlen den Skala-Höchstwert von 100. Mit 97 Prozent kommt Peking auf Rang zwei. Darauf folgen London Heathrow Airport mit 92 Prozent und der Flughafen New York JFK mit 91 Prozent.

Das Ebola-Virus wird ausschließlich über direkten Kontakt mit der Körperflüssigkeit von Erkrankten oder Verstorbenen übertragen. Laut den jüngsten Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden in Westafrika mehr als 8000 Ebola-Patienten registriert. Mehr als 3800 Menschen sind bereits an der Krankheit gestorben.

 

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