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Freitag, 29 November 2013 13:32

Komet Ison nach Sonnen-Annäherung verschwunden

Komet Ison (im unteren Drittel des Bilds) bewegt sich auf die Sonne (rechts) zu. Die Aufnahme stammt von STEREO-A, einer von zwei Raumsonden im Nasa-Projekt Solar "TErrestrial RElations Observatory", die die Sonne und die Wechselwirkung ihrer Teilchenauswirkung mit der Magnetosphäre der Erde dreidimensional beobachten. Komet Ison (im unteren Drittel des Bilds) bewegt sich auf die Sonne (rechts) zu. Die Aufnahme stammt von STEREO-A, einer von zwei Raumsonden im Nasa-Projekt Solar "TErrestrial RElations Observatory", die die Sonne und die Wechselwirkung ihrer Teilchenauswirkung mit der Magnetosphäre der Erde dreidimensional beobachten.
Washington (Tagesschau/Focus) - Nachdem der Komet Ison am Donnerstagabend den sonnennächsten Punkt erreichte, finden Astronomen keine Spur mehr von ihn.
Die US-Raumfahrtbehörde NASA geht davon aus, dass der Himmelskörper zerbrochen und verdampft ist. "Es sieht so aus, als hätte Komet Ison die Reise nicht überlebt", erklärte NASA-Sonnenforscher Karl Battams gestern. Eine endgültige Bestätigung steht aber noch aus.
Der im Jahr 2012 von russischen Forschern entdeckte Himmelskörper erreichte am Abend gegen 19.30 Uhr deutscher Zeit den Punkt seiner geringsten Entfernung von der Sonne. Der Komet Ison, der einen Durchmesser von etwa 1,2 Kilometern hatte und zu bis zu 50 Prozent aus Wassereis bestand, war zu diesem Zeitpunkt Temperaturen von etwa 2700 Grad Celsius ausgesetzt.
Ison fasziniert Astronomen seit seiner Entdeckung, da sein Ursprung 4,5 Milliarden Jahre bis in die Anfänge des Sonnensystems zurückreicht.

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