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Dienstag, 25 Oktober 2011 03:15

Integrierte Versorgung bei Schwindel

Integrierte Versorgung bei Schwindel
Essen.25.10.2011(Ärzte Zeitung)- Schwindel gehört zu den häufigsten Erkrankungen in der Bevölkerung. Insbesondere für Patienten mit chronischem Schwindel bestehen im Moment nur unzureichende Versorgungsstrukturen zur Diagnose und Therapie.

 

Die häufigste Ursache für therapierefraktären chronischen Schwindel ist der phobische Schwankschwindel, so Professor Hans-Christoph Diener aus Essen. Er spricht auf der MEDICA über den Schwindel aus neurologischer Sicht.

Das Konzept der integrierten Versorgung von Patienten mit chronischem Schwindel umfasst die Kooperation von Neurologen, HNO-Ärzten, Physiotherapeuten und Verhaltenspsychologen.

Im Rahmen der Sprechstunde wird zunächst versucht, die Diagnose durch Anamnese, Untersuchung und apparative Zusatzuntersuchungen einzugrenzen und dann ein strukturiertes Konzept für eine langfristige Therapie zu erarbeiten. Dies umfasst u. a. ein gezieltes Schwindeltraining, Psychoedukation, Bewältigungsstrategien, Entspannungsübungen und Stressbewältigung.

Prof. H.-Ch. Diener hält seinen Vortrag "Schwindel aus neurologischer Sicht" am 18. 11, zwischen 10 und 13 Uhr im Raum 6, 1. OG des CCD.Süd

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