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Montag, 22 Februar 2016 16:43

Siemens wirbt um neue Geschäfte in Iran

Siemens wirbt um neue Geschäfte in Iran
München (handelsblatt.com/Reuters) - Siemens-Chef Joe Kaeser wirbt bei der iranischen Regierung um Großaufträge.

Der Manager traf sich am heutigen Montag mit Regierungsvertretern und dem Ölminister Bijan Namdar Zangeneh. Ein Konzernsprecher erklärte: „Hintergrund ist, dass wir den Dialog mit der iranischen Regierung in den Bereichen Infrastruktur, Energie und Technologie intensivieren.“

„Insbesondere bei Infrastrukturprojekten in der Öl-, Gas-, und Petrochemischen Industrie, und der Stromerzeugung und -verteilung, aber auch im schienengebundenen Verkehr und in der Medizintechnik sehen wir großen Nachholbedarf“, sagte der Sprecher.

Irans Erdölminister Zangeneh erklärte der Agentur Shana zufolge, Siemens könne gemeinsam mit heimischen Unternehmen Technik in Iran produzieren und in die Region unter eigenem Namen exportieren. Die Münchner könnten Gemeinschaftsfirmen mit jedem iranischen Unternehmen gründen. Es gebe bereits eine erste Zusammenarbeit mit der Oil Turbo Compressor Company (OTC).

Seit dem Ende der Sanktionen gegen Iran hat Siemens bereits als einer der ersten deutschen Konzerne eine Absichtserklärung über die Modernisierung der Eisenbahn mit den Iranern unterschrieben.

 

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