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Donnerstag, 03 Dezember 2015 05:20

Verlängerung der EU-Sanktionen gegen Russland

Russische Öl- und Gasindustrie (Archiv): Von Sanktionen betroffen Russische Öl- und Gasindustrie (Archiv): Von Sanktionen betroffen
Brüssel(apr/dpa) - Die EU plant, ihre Wirtschaftssanktionen gegen Russland um sechs Monate zu verlängern. Darauf habe man sich im Grundsatz geeinigt, sagte Spaniens Außenminister García-Margallo gestern in Brüssel.
 Die Entscheidung müsse nur noch formal bestätigt werden. Wann genau dies geschehen wird, ist noch nicht bekannt. Die EU-Außenminister tagen erneut am 14. Dezember.

Experten gehen nach Angaben von Diplomaten davon aus, dass die Sanktionen Russland bereits einen Betrag im dreistelligen Milliarden-Bereich gekostet haben.

Die Strafmaßnahmen waren im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt verhängt worden. Sie sollen erst dann aufgehoben werden, wenn die Vereinbarungen des Minsker Friedensplans komplett erfüllt sind. Sie richten sich unter anderem gegen russische Staatsbanken, den Im- und Export von Rüstungsgütern sowie die russische Öl- und Gasindustrie.  Außer der EU haben auch die USA und weitere Verbündete Sanktionen gegen Russland verhängt. Russland hält die Maßnahmen für ungerechtfertigt und hat im Gegenzug Einfuhrverbote für westliche Agrarprodukte verhängt.

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