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Montag, 28 September 2015 16:29

Eine niedersächsische Wirtschaftsdelegation bereitet sich auf ihre Iranreise vor

Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) Bild: dpa Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) Bild: dpa
Hannover (Nordwest Zeitung) - Unter Leitung des niedersächsischen Wirtschaftsministers Olaf Lies (SPD) wird eine hundertköpfige Wirtschaftsdelegation Anfang Oktober in den Iran reisen.
Nach dem Atomabkommen und mit der in Aussicht stehenden Lockerung der Sanktionen hoffen die Teilnehmer mit dem traditionsreichen Handelspartner neu ins Geschäft zu kommen. „Für niedersächsische Firmen ist der Iran ein sehr interessantes Land. Deshalb wollten wir auch die ersten sein, die dort mit einer großen Wirtschaftsdelegation hinfahren“, so Lies.

Inzwischen hat ein regelrechter Wettlauf europäischer Firmen und Politiker Richtung Iran eingesetzt. Auf einen geplanten Abstecher nach Isfahan muss die Delegation verzichten, weil dort alle Hotels ausgebucht sind.

Die iranische Industrie braucht nach der langjährigen Krise neu Maschinen, die zivile Luftfahrt neue Flugzeuge. Die Öl- und Autoindustrie brauchen besseres technisches Know-how und Investitionen. Allerdings will der Iran kein „Exportparadies“ für den Westen werden, sondern ein gleichberechtigter Partner.

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