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Mittwoch, 27 August 2014 19:37

Russland reagiert auf Deutschlands Investitionsverhalten

Motorenwerk in Brandenburg Motorenwerk in Brandenburg
Berlin/Moskau(IRIB)-  Die Folgen einer eskalierenden Krise in der Ukraine hat die deutsche Wirtschaft offenbar  stärker getroffen  als bisher vermutet.

 

 Im ersten Halbjahr registrierten weder die Wirtschaftsfördergesellschaften der 16 Bundesländer noch die für das Standortmarketing der Bundesrepublik zuständige Germany Trade & Invest (GTAI) eine Neuansiedlung russischer Unternehmen. Das Standort-Marketing der Bundesregierung fürchtet Milliarden-Verluste für Deutschland, wenn der Trend anhält.

Im Gesamtjahr 2013 hatten russische Investoren noch elf neue Projekte angeschoben – von der Produktion über den Vertrieb bis hin zu Forschung und Entwicklung. 2012 waren es sogar 13 Initiativen. Der Bestand russischer Direktinvestitionen in Deutschland wird auf über drei Milliarden Euro beziffert und ist damit mehr als doppelt so groß wie der von China.

Laut dem Ergebnis einer kürzlich durch das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) veröffentlichten Analyse würde bereits ein vergleichsweise moderater Rückgang der Exporte, kombiniert mit einer krisenbedingten Verteuerung des Ölpreises, ausreichen, um das Wachstum des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) im laufenden Jahr zu halbieren.

Diese Krisenfolgen würden  laut den IfW-Experten das Wachstum des deutschen Bruttoinlandsprodukt(BIP) im Jahr 2014 von bisher erwarteten 1,9 Prozent auf nur noch ein Prozent abwürgen. Das Wachstum der gesamten deutschen Exporte würde sich von 7,2 Prozent auf 3,6 Prozent halbieren. Und die Zahl der Arbeitslosen würde sogar wieder die Drei-Millionen-Grenze überschreiten, bisher waren für 2014 2,9 Millionen vorhergesagt.

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