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Mittwoch, 21 Mai 2014 06:53

Business Forum Iran in Frankfurt am 23.5.2014

Business Forum Iran in Frankfurt am 23.5.2014
Frankfurt am Main (IRIB) - Am Freitag, den 23. Mai dieses Jahres findet in Frankfurt am Main das "Business Forum Iran" statt, um deutsche und iranische Partner im Bereich wirtschaftlicher Kooperation miteinander ins Gespräch zu bringen.

Veranstalter des Treffens im Rahmen der 5. Frankfurter Global Business Week ist die in Frankfurt ansässige Maleki Group, ein führendes Unternehmen im Bereich der Finanzkommunikation, in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Industrie- und Handelskammer.

Im Einladungsschreiben heißt es: "Seit Amtsantritt von Präsident Rohani haben sich die Beziehungen zwischen dem Iran und der westlichen Welt verbessert. Die gegen den Iran verhängten Sanktionen wurden gelockert und ihr Ende ist in Sicht. Mit dem Business Forum Iran wollen wir die Aufmerksamkeit auf Iran als ein Land richten, das in der Region des Nahen Ostens von großer Bedeutung ist und ein großes wirtschaftliches Potential hat." Deshalb möchten wir deutsche Unternehmen ermutigen, im Iran zu investieren - und umgekehrt iranische Firmen zu Investitionen in Deutschland."

Auf der Referentenliste stehen unter anderem Dr. Ali Ashraf Afkhami, Direktor der iranischen"Bank of Industry and Mine", der Botschafter der Islamischen Republik Iran in Berlin, Ali Reza Sheikh Attar, Daniel Bernbeck, Geschäftsführer der Deutsch-Iranischen Kammer für Industrie und Handel in Teheran, MdB Omid Nouripour, außenpolitischer Sprecher der Fraktion der Grünen im Bundestag, Dr. Walter Posch, Abteilungsleiter bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin sowie Markus Potzel, Leiter der Nahost-Abteilung im deutschen Außenministerium.

Bereits kurz nach Bekanntwerden der Veranstaltung formierte sich dagegen die übliche Protestgemeinschaft. Sie, die normale Beziehungen zwischen Deutschland und dem Iran auf der Basis gegenseitigen Respekts, gemeinsamer Interessen und friedlicher Konfliktlösungen zu verhindern versuchen (wobei einige zeitweise bereits bis zur Forderung nach Militärschlägen gegangen sind, um Irans (nicht vorhandenes) militärisches Atompotenzial zu vernichten), drängten mit alarmierenden Pressemitteilungen in die Öffentlichkeit und übten direkten Druck auf die angekündigten deutschen Teilnehmer aus - mit dem Erfolg, dass Omid Nouripour seine Beteiligung unter einem fadenscheinigen Vorwand abgesagt hat. Nichtsdestotrotz erwarten Einlader und Gäste eine konstruktiv verlaufende, erfolgreiche Veranstaltung.

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