Freitag, 06 Juli 2012 06:25

Waziri-Hamaneh: “Wir verkaufen durch andere Öl an sanktionierende Staaten“

Waziri-Hamaneh: “Wir verkaufen durch andere Öl an sanktionierende Staaten“
  Teheran (Ilna) – Der ehemalige iranische Erdölminister Seyyed Kazem Waziri-Hamaneh sagte, der Nicht-Anstieg des Ölpreises gehe auf den Verkauf iranischen Öls und das Überangebot von Saudi Arabien zurück.

Kazem Waziri Hamaneh sagte im Gespräch mit der Ilna über die Exportmenge von iranischem Erdöl in die Staaten der Euro-Zone, Südkorea und Japan weiter, durchschnittlich würden weniger als 40 Prozent des Ölexportes Irans auf diese Länder entfallen. Der Verkauf von Erdöl an andere Länder zu verschiedenen Zeitabschnitten variiere je nach deren Bedarf und man könne keine konkrete und feste Jahresmenge dafür in Betracht ziehen. Waziri Hamaneh unterstrich: „Diese Änderung bei der Bekanntgabe des Bedarfs geht auch auf politische Dinge, wie den Druck der USA auf Käuferländer zurück.“ Er fügte hinzu, das Versorgungsmaterial für die Raffinieren ließe sich aber nicht so einfach von einen auf den anderen Tag ändern und fuhr fort: „Dies war auch der Grund weshalb 6 Monate bis zur Durchführung der Sanktion angesetzt wurden. Diese Frist diente in Wirklichkeit dazu, ein Erdöl zu finden, welches hinsichtlich der technischen Eigenschaften so gut wie möglich dem Erdöl Irans ähnelt.“

Waziri-Hamaneh sagte auch:  „Bei dem Mehrangebot aus Saudi Arabien handelt es sich Schweröl und dieses weist nicht die Merkmale des iranischen Erdöls auf.“ Seyyed Kazem Waziri Hamaneh sagte auf die Frage, wie ernst der Erdölboykott gegen Iran zu nehmen ist: „Im Laufe des 8-jährigen Krieges wurde niemals die Produktion und Ausfuhr unseres Erdöls eingestellt. Denn das Öl hat immer seine Abnehmer gehabt und so wird es auch bleiben.“ Er fuhr fort: „Der Ausschluss von 17 Ländern von dem Boykott ist in sich eine Art Rückzieher.“

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