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Freitag, 11 Dezember 2015 03:24

Der zweite offene Brief an die jungen Menschen im Westen (Teil 3 – Medienecho)

Der zweite offene Brief an die jungen Menschen im Westen (Teil 3 – Medienecho)
                                                  In seinem zweiten offenen Brief an die junge Generation im Westen vom 29. November verwies Revolutionsoberhaupt Ajatollah Khamenei auf die widersprüchliche Politik der USA gegenüber dem Terrorismus und die westlichen Militärangriffe auf die Islamische Welt. Er  verurteilte

die Terroranschläge in Paris und erinnerte zugleich auch an das Blutvergießen in Palästina und die Gewalttaten der IS-Terroristen in Irak und Syrien.

Er bekräftigte dass gegen Denkweisen, die Gewalt hervorrufen, vorzugehen ist und nannte den Terrorismus eine Gefahr, die sowohl die Islamische Welt als auch den Westen bedroht. Die jungen Menschen bat er um kritische Nachforschungen.

Das Schreiben, welches wenige Tage nach den Terroranschlägen in Paris herausgegeben wurde, fand schnell in den regionalen und internationalen Medien Verbreitung.  In den Medien der  Region fand besonders  der Abschnitt, in dem Ajatollah Khamenei die westliche Jugend zum Nachdenken an Lösungen und zum Dialog über die Schwierigkeiten auffordert, Aufmerksamkeit. 

Ajatollah Khamenei hatte seinen Brief wie folgt eröffnet:  

„Die bitteren Vorfälle, die in Frankreich durch blinden Terrorismus ausgelöst wurden,  haben mich erneut zu einem Wort an Euch junge Menschen bewegt. Ich bedauere es,  dass solche Ereignisse der Anlass dazu sein müssen. Aber es ist eine Tatsache, dass der Schaden noch viel größer sein wird, falls schmerzliche Dinge nicht zur Suche nach  Auswegen und zur Verständigung führen.“

 

In fast allen Medien der Region fand der Brief Widerhall  und die Mehrheit äußerte sich  zu seinen Feststellungen über das Wesen des Terrorismus und dessen Unterstützer auf der Welt.

Das Fernsehnetz Al Mayadeen  in Libanon ebenso wie  die Lebanon`s Al Ahd Webseite brachten Ausschnitte aus dem Brief. Sie lobten den Scharfsinn des Revolutionsoberhauptes unter den jetzigen sensiblen Bedingungen und forderten, dass die Staatengemeinschaft vorrangig für die von Ajatollah Khamenei  angeschnittenen Fragen nach Lösungen suchen muss. 

Auch eine große Anzahl von westlichen Medien hat nach dem offenen Brief eine Reaktion gezeigt und jeder hat ihn aus einem bestimmten Blickwinkel ausschnittweise erörtert.

Zu diesen Medien gehörte das Internetportal American Herald Tribune . Diese Seite befasste sich mit verschiedenen Punkten in dem offenen Brief an die westliche Jugend, wie Kritik an der doppelwertigen Politik der internationalen Einrichtungen gegenüber Terrorismus, das Bedauern des Revolutionsoberhauptes hinsichtlich der Terroranschläge in Paris ebenso wie die Kritik an der Politik, welche das zionistische Besatzerregime gegen die palästinensische Bevölkerung betreibt.

Bei Associated Press hieß es zu diesem Brief: Das Oberhaupt Irans hat bekannt gegeben, dass blinder Terrorismus die schlimmen Ereignisse in Frankreich zur Folge hatte, und diese Ereignisse ihn dazu veranlasst haben, diesen Brief zu verfassen. Laut Associated Press hätte er  gesagt, dass ihn das Blutvergießen zwischen Israel und den Palästinensern und die IS-Gewalt in Irak und Syrien und Libanon erschüttert haben.

Die französische Nachrichtenagentur AFP sah das zentrale Anliegen des Revolutionsoberhauptes darin, dass die westliche Jugend sich genau und unmittelbar über den Islam informieren soll. Sie schrieb, dass dies Bitte mit den zahlreichen Vorurteilen und der negativen Propaganda gegen diese Religion zu tun habe.

Ähnliche Standpunkte zu dem Brief des Oberhauptes der Revolution finden wir auch in der Zeitschrift Foreign Police, bei Bloomberg  und im New York Magazine.

Der Fernsehsender CNN brachte das Schreiben Ajatollah Khameneis mit den Nukleargesprächen zwischen Iran und der G5+1 in Verbindung. Zwei Tage nach Veröffentlichung des Briefes brachte es Ausschnitte davon.

Außerdem machte  der Kommentator dieses Senders die Bemerkung, dass Ajatollah Khamenei trotz der Annäherung von Teheran und Washington bei den Nukleargesprächen, nicht davon abgelassen hat, die Standpunkte des Westens zu verurteilen.  In diesem Bericht wurden Teile des Briefes, der unter anderem ins Englische übersetzt worden ist, im virtuellen Raum veröffentlicht.

Am Ende des Berichtes formulierte  der Autor, der wörtlich aus dem Brief zitieren musste, weil er auf Englisch erschienen war,  seinen Kommentar entsprechend der Atmosphäre zwischen Teheran und Washington  und deren Einfluss  auf die Standpunkte des Revolutionsoberhauptes und meinte: „Ajatollah Khamenei hat vor zwei Wochen auf seiner Seite in Twitter einen Text  über die Nukleargespräche veröffentlicht , in dem er ebenso die USA wegen des Verhaltens der US-Polizei zu den farbigen  Demonstranten  angreift und die Ermordung eines Jugendlichen in Ferguson kritisiert.

                             

Die New York Times schrieb: Das iranische Oberhaupt hat die westliche Jugend aufgefordert , sich gestützt auf die Originalquellen unabhängig  von der Atmosphäre in den Medien, einen Eindruck und Kenntnisse vom Islam zu verschaffen.  Die Zeitung verwies auf den ersten offenen Brief in dem Ajatollah Khamenei gesagt hatte, dass man nicht nur aus längst vergangenen Zeiten Lehren ziehen soll, sondern aus den heutigen Geschichte und Problemen lernen muss.  New York Times schrieb, dass das Revolutionsoberhaupt die jungen Menschen im Westen auffordert sich zu informieren, da die Zukunft ihrer Völker und ihrer Länder in ihren Händen liegt  wird und sie Verantwortung verspüren und die Wahrheit kennen wollen.

In der  Zeitschrift Foreign Police hieß es: „Der Leader der Islamischen Republik Iran hat immer gesagt, dass er nicht gegen die US-Bevölkerung ist, sondern seine Kritik sich gegen die US-Politiker richtet. 

 

Die Wochenzeitschrift New York Magazine brachte den vollständigen Text des offenen Briefes. Sie schrieb, die Nutzung der Sozialnetze für die Verbreitung der Botschaft an die westliche Jugend zeuge davon, dass die Führung Irans sich über die internationalen Veränderungen bewusst ist.

 

Das Nachrichtenportal der Stimme  von Russland hat in seinem französischsprachigen Auslandsdienst geschrieben dass das Revolutionsoberhaupt dem Westen vorwirft, Abscheu vor dem Islam und den Muslimen verbreiten zu wollen. Sie bezog sich auf den ersten offenen Brief indem er die jungen Menschen im Westen bat darauf zu achten,  nicht Opfer  der Lügenkampagnen gegen den Islam zu  werden sondern den Islam anhand der authentischen Quellen, nämlich den Koran kennenlernen.

Die Medien des zionistischen Regimes reagierten nur auf  einen Teil des offenen Briefes, nämlich den Abschnitt, in dem Ajatollah Khamenei die Barbareien des israelischen Regimes beklagt. Diese Medien erweckten den Eindruck, als ob sich dieser Botschaft nur um Palästina und das zionistische Regime drehte.

Die zionistische The Times of Israel benutzte für ihren Kommentar die Schlagzeile: „Khamenei:– Israel ist barbarischer als die Terroristen von Paris.“  Sie schrieb, der iranische Führer hat gesagt, nichts könne so sehr den Vandalismus Israelis demonstrieren wie der Siedlungsbau. Dann zitierte sie folgenden Briefausschnitt:  

„Die Bürger in Europa suchen zurzeit für einige Tage  in ihren Häusern Schutz und meiden Versammlungen und überfüllte Plätze. Aber die Palästinenserfamilien sind seit Jahrzehnten noch nicht einmal im eigenen Haus vor der Tötungs- und Zerstörungsmaschinerie des zionistischen Regimes sicher. Gibt es heute eine Gewalttat, die sich hinsichtlich ihrer Kaltblütigkeit mit dem Siedlungsbau des zionistischen Regimes vergleichen ließe?“

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Auch Reuters hat unter den verschiedenen thematischen Punkten des Schreibens von Ajatollah Khamenei das Thema Palästina hervorgehoben und geschrieben:  Das Oberhaupt Irans habe in diesem Brief die Bevölkerung von Palästina unterstützt und fuhr fort: „Er ist der Überzeugung, dass der Hauptunterstützer des zionistischen Regimes der Westen ist und die jungen Menschen im Westen dies nicht übersehen sollen.“

       Wir leben im Zeitalter der Kommunikationen und die Islamische Republik Iran ist sich dessen vollbewusst.  – so heißt es in einem Bericht der englischen Denkfabrik  Legatum Institute. In diesem Bericht werden beide Botschaften von Ajatollah Khamenei an die jungen Menschen im Westen untersucht und es heißt über die Nutzung der neuen Kommunikationsmedien durch hohe Verantwortliche der Islamischen-republikanischen Staatsordnung:  „Am 21. Januar 2015 hat der iranische Leader einen Brief an die jungen Menschen in Europa und Nordamerika geschrieben, um ihnen zu sagen, dass sie sich selber über den Islam erkundigen sollen.  Dieser Brief ist genauso von Bedeutung, wie das Fitwa von Imam Chomeini (r.h.) in den 80igerJahre über Salman Rushdie war.

Das iranische Oberhaupt hat diesen Brief eine Woche nach der Tragödie von Charlie Hebdo geschrieben, und wollte  dem Westen zeigen, dass er nicht in die westlichen Politiker sondern in die westliche Jugend vertraut  und sie anspricht. Er bat die Jugend im Westen sich aufgrund von gewissen Ereignissen, die mit dem Islam in Zusammenhang gebracht werden, kein falsches Urteil zu bilden und den Islam richtig kennenzulernen.  Sein Brief war eine Aufforderung an die Jugend im Westen frei von jeglichen Vorurteilen mit dem Islam Freundschaft zu schließen.“

Der Autor dieses Berichtes verweist dann auch auf den zweiten Brief von Ajatollah Khamenei und sagt:  „Die (iranische) Organisation für islamische Kultur und Kommunikationen war so klug, bekanntzugeben,  dass die Briefe der Revolutionsführung in 21 moderne Sprachen der Welt übersetzt worden sind und dies hat alle Sabotagen und Verfälschungen seitens der Feinde vereitelt.

Die Bedeutung der Nutzung von zwei westlichen Sozialnetzen zur Verbreitung der Botschaft des iranischen Oberhauptes hat den Menschen gezeigt, wie sie  geschickt die Möglichkeiten der der westlichen Mächte gegen diese selber einsetzen können.“

Am Ende des Berichtes hieß es, dass  die Verbreitung der Botschaft durch die Bewegung Letter4U viele junge Menschen im Westen, die vorher nichts von dem Brief erfahren hatten, auf diesen aufmerksam gemacht wurden.

 

 

 

 

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