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Montag, 23 November 2015 16:47

Revolutionsoberhaupt trifft russischen Präsidenten

Revolutionsoberhaupt trifft russischen Präsidenten
Teheran (IRIB) – Das geehrte Revolutionsoberhaupt sagte, dass die langjährige Rolle der Amerikaner in der Region zum Schaden aller Völker und Länder, insbesondere Irans und Russlands ist, und man mit Wachsamkeit und engerer Zusammenarbeit diese eliminieren müsse.

Ayatollah Khamenei, das geehrte Revolutionsoberhaupt begrüßte am heutigen Montag bei seinem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Teheran den Ausbau der bilateralen Zusammenarbeit in der Region und international und würdigte die effektive Präsenz Russlands in der Region und insbesondere in Syrien. Der geehrte Revolutionsführer bezeichnete den russischen Präsidenten als eine herausragende Persönlichkeit unserer Zeit und dankte für die russischen Anstrengungen bei den Atomverhandlungen und fügte hinzu: "Diese Angelegenheit ist bei einem Punkt angekommen, aber Iran vertraut den Amerikanern in keinster Weise und verfolgt mit offenen Augen das Vorgehen und Handeln der US-Regierung." Er bezeichnete die Zusammenarbeit zwischen Teheran und Moskau auf dem Gebiet von Politik und Sicherheit, vor allem in den letzten 18 Monaten und auf verschiedenen Gebieten, als sehr gut und produktiv. Weiter ergänzte er: "Die Amerikaner versuchen immer ihre Konkurrenten auszuschalten, aber Sie (Putin) haben diese Politik vereitelt."

Auch bezeichnete er die Entscheidungen und das Vorgehen Moskaus bezüglich Syrien als eine Steigerung der Glaubwürdigkeit  in der Region und in der Welt und ebenso der Person Putins. Das geehrte Revolutionsoberhaupt fügte hinzu: "Die Amerikaner planen auf lange Zeit Syrien und die Region zu kontrollieren und das historische Vakuum auszugleichen, da sie bisher im Westen Asiens noch nicht ihre Macht ausüben konnten. Dieser Plan ist eine Bedrohung für alle Völker und Länder, und insbesondere für Russland und Iran."

Ayatollah Khamenei bezeichnete die permanente Forderung Washingtons für die Absetzung von Baschar al-Assad, das heißt dem legalen und vom Volk gewählten syrischen Präsidenten, als Schwachpunkt der amerikanischen Politik und fügte hinzu: "Der syrische Präsident wurde bei einer landesweiten Wahl der Syrer, die sowohl politisch, religiös als auch ethnisch verschiedenen Gruppen und Stämmen angehören, zum Staatsoberhaupt gewählt und die USA haben nicht das Recht diese Wahl zu ignorieren."

Als weitere offensichtliche Schwäche der US-Politik bezeichnete er die direkten und indirekten Hilfen der US an die Terroristen, wie z.B. den IS und ergänzte: "Die Zusammenarbeit mit Ländern, die wegen der Unterstützung des Terrorismus in der Region und in der Welt keine Glaubwürdigkeit besitzen, zeigt, dass die Amerikaner keine ehrenhafte Diplomatie besitzen."

Der russische Präsident wies bei diesem Treffen auf die wertvollen Erfahrungen des Revolutionsoberhauptes hin und brachte seine Freude über dieses Treffen mit ihm zum Ausdruck. Wladimir Putin sagte: Die Ausweitung der Zusammenarbeit unserer Länder, u.a. auf technischem, raumfahrttechnischem Gebiet sowie bei den modernen Technologien, könnte größere Fortschritte machen und Moskau sei sehr froh, dass es mit Teheran in den Bereichen Sicherheit und bei der Lösung regionaler Probleme eine sehr effektive Zusammenarbeit habe. Die Stellung beider Länder zur Syrienkrise bezeichnete er sehr nahestehend und er wies auf die hohe Bedeutung der Zusammenarbeit auf diesem Gebiet hin und sagte: Russland betont, dass die Syrienkrise nur auf politischem Weg gelöst werden kann und nur durch die Respektierung der Stimme der syrischen Bevölkerung und der Forderungen aller Stämme und Gruppen möglich ist.

 

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