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Donnerstag, 03 September 2015 15:09

Revolutionsoberhaupt für Parlamentsabstimmung über Atomeinigung

Revolutionsoberhaupt für Parlamentsabstimmung über Atomeinigung
Teheran (IRIB) Das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution, Ayatollah Khamenei, hat bei einem Treffen mit dem Vorsitzenden und den Mitgliedern des Expertenrates am Donnerstagmorgen hervorgehoben, dass das iranische Parlament bei der Abstimmung über die Atomvereinbarung ein Wort mitzureden haben sollte.

Ayatollah Khamenei verurteilte Aussagen von US-Regierungsvertretern, wonach der Rahmen der Sanktionen gegen Iran aufrechterhalten bleiben sollte und betonte, dass das Ziel der Verhandlungen die Aufhebung der Sanktionen gewesen sei. "Wenn wir bei den Verhandlungen auf verschiedene Punkte verzichtet und Privilegien aus der Hand gegeben haben, dann deswegen, dass die Sanktionen aufgehoben werden. Ansonsten hätten wir die Zahl der vorhandenen Zentrifugen innerhalb kurzer Zeit von 19.000 auf 50.000 bis 60.000 steigern und die 20-prozentige Urananreicherung fortsetzten können.“

Ferner wies das geehrte Revolutionsoberhaupt auf die US-Politik in der Region hin und sagte, dass die USA versuchten den islamischen Widerstand vollständig zu vernichten und Syrien und den Irak unter ihre eigene Kontrolle zu bringen. "Und sie erwarten, dass es mit der Islamischen Republik Iran genauso passiert, aber dies wird niemals geschehen", so Ayatollah Khamenei. Der geehrte Revolutionsführer sagte weiter: „Im Wortschatz des Vorherrschaftssystem haben Begriffe wie Terrorismus und Menschenrechte eine spezielle Bedeutung. Nach ihren Vorstellungen sind die ununterbrochenen Angriffe auf das jemenitische Volk und das Töten der unschuldigen Bewohner von Gaza kein Terrorismus. Ebenso ist für sie die Unterdrückung der Bahrainer, die von der Regierung ihr Wahlrecht fordern keine Verletzung der Menschenrechte!“ Aber umgekehrt sei für sie der legitime Widerstand des libanesischen und palästinensischen Volkes Terrorismus, so Ayatollah Khamenei. Wiederum sei für sie das Vorgehen einiger rechthaberischer und den USA nahestehenden Länder in der Region keine Verletzung der Menschenrechte. Er wies auf die todbringenden Attentate auf iranische Atomwissenschaftler, hinter denen nach eigenem Eingeständnis die Zionisten mit Unterstützung einiger europäischer Staaten standen, hin und sagte, dass das Vorherrschaftssystem auch in diesem Fall nicht von terroristischen Anschlägen spreche.

 

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