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Montag, 24 August 2015 01:45

Ajatollah Khamenei empfing Konferenzteilnehmer des Ahl-e Bait-Weltforums und der Union islamischer Rundfunk- und Fernsehsender

Ajatollah Khamenei empfing Konferenzteilnehmer des Ahl-e Bait-Weltforums und der Union islamischer Rundfunk- und Fernsehsender
  Am letzten Mittwoch dem 17. 8 empfing Ajatollah Khamenei,  Oberhaupt der Islamischen Revolution, Religionsgelehrte, Sachverständige und die Konferenzgäste des Ahl-e Bait (a) Weltforums sowie der Union Islamischer Rundfunk- und Fernsehsender.

Er bezeichnete das Ahl-e Bait(a) Weltforum deshalb als so wichtig, weil es mit dem Namen  der Edlen aus dem Hause des Propheten verknüpft ist. Ajatollah Khamenei sagte,  eine Organisation, die sich so bezeichnet müsse bestrebt sein, die Ziele dieser Edlen zu verwirklichen. Dieses Forum müsse  Islamwissen verbreiten, die  göttlichen Gebote beachten, und sich nach besten Kräften auf dem  Wege Gottes und für den Kampf gegen Unterdrückung und Unterdrücker, Frevel und Frevler einsetzen.


  Das Ahl-e Bait (a)-Weltforum ist eine weltweite nicht-staatliche Organisation. Sie wurde 1990 mit dem Ziel gegründet, den wahren Islam Mohammads (s) vorzustellen und das koranische Wissen  und das Wissen der Edlen aus dem Hause des Propheten zu verbreiten, sowie die islamische Einheit  zu festigen. Weitere Ziele sind die Organisierung, Lehre und Unterstützung der Anhänger des Prophetenhauses.  Der Oberste Rat dieser Organisation, bestehend aus schiitischen Denkern und Persönlichkeiten verschiedener Nationaltäten tagte in der vergangenen Woche in Teheran. Es nahmen circa 700 Persönlichkeiten aus mehr als 30 Ländern an der Konferenz teil. Die Publikation und Unterstützung der Publikation von Büchern und Zeitschriften in mehreren Sprachen  sowie die Unterstützung für Organisationen der Anhänger von Ahl-e Bait in der ganzen Welt, sowie wissenschaftliche Seminare und die Entsendung von Mitarbeitern der islamischen Öffentlichkeitsarbeit gehören zu den Aktivitäten dieses Forums . Außerdem unterstützt es Anhänger der Prophetenfamilie finanziell, wissenschaftlich und kulturell. 

 

Ajatollah Khamenei verwies gegenüber den Konferenzteilnehmern dieses Forums  darauf, dass die Anstrengungen auf dem Weg Gottes zu den wichtigsten Zielen im Leben der Ahl-e Bait (a) zählten. Er betonte: Dschihad für Gott bedeute nicht nur militärisches Vorgehen, sondern schließe auch den Kampf auf kultureller, wirtschaftlicher und politischer Ebene mit ein. 

Manchmal kann es sein, dass ein bewaffneter Kampf notwendig wird.

Das iranische Revolutionsoberhaupt sagte: „In meinen Augen ist heute der Kampf gegen die Pläne der arroganten Mächte in der islamischen Region ein deutliches Beispiel  für den Dschihad. Es ist sogar heute der größte Dschihad.“  Er sagte, dass man die Pläne der Feinde genau kennen und gezielt und organisiert gegen diese Pläne vorgehen muss.  

Im Koran heißt es in der Sure 4, im Vers 95:

„Die Gläubigen, die, ohne kampfunfähig zu sein, zurückbleiben und am Kampf für Gottes Sache nicht teilnehmen, sind nicht denen gleich, die mit ihrem Vermögen und ihrer Person für Gottes Sache kämpfen.“

        

Ajatollah Khamenei verwies darauf, dass die Umtriebe der imperialistischen arroganten Mächte gegen die Islamische Welt und in der westasiatischen Region schon seit einem Jahrhundert vor sich gehen. Er sagte,  diese Umtriebe seien nach  dem Sieg der Islamischen Republik Iran intensiviert, worden  denn ein Ereignis wie der Sieg des Islams in einem wichtigen und großen Land wie Iran hatte die Front der arroganten Mächte verwirrt.  Es war ihnen daher wichtig zu verhindern, dass sich ähnliches in anderen Ländern wiederholt und auch dort eine Islamische Revolution wie die im Iran siegt.

 

Revolutionsoberhaupt Ajatollah Khamenei  erklärte: „Die Feinde haben aber nach der Welle des Islamischen Erwachens, die vor einigen Jahren in Nordafrika einsetzte,  aus Ratlosigkeit ihre Umtriebe in der Region Westasien intensiviert.“

Ajatollah Khamenei fuhr fort: „Sie glauben, sie hätten die Bewegung Islamischen Erwachens zerschlagen können. Aber diese Bewegung lässt sich nicht zerschlagen. Sie  hält an und wird früher oder später ihre Identität beweisen.“                               

Ajatollah Khamenei sagte, der Feind seien jene Mächte, die darauf aufbauen die anderen zu beherrschen und ihre Ressourcen an sich zu reißen.  Er bezeichnete das US-Regime als Sinnbild der Hegemonieordnung und sagte: „Die USA besitzen keine Spur an Moral und begehen  bedenkenlos unter dem Deckmantel schöner Worte und hinter einer lächelnden Maske boshafte Taten  und Verbrechen.“ 

 

Ajatollah Khamenei sagte hinsichtlich der Spaltungsvorhaben der Hegemonialmächte:  „Die Hervorrufung von Zwietracht unter den Regierungen und – was noch gefährlicher ist – unter den Völkern, steht auf der Tagesordnung der arroganten Mächte.“

Er sagte: „Sie wollen die Völker gegeneinander aufhetzen.“ 

 

Ajatollah Khamenei sprach danach über die Rolle der Amerikaner bei der Entstehung von takfristischen Gruppen insbesondere der IS und der An Nusrah.  Den Anschluss einiger Muslime an diese takfiristischen Gruppen, die Andersdenkende aus dem Islam ausgrenzen, führte er auf fehlende Erkenntnis zurück.  Er sagte es sei wichtig darauf zu achten, dass manchmal  aufrichtige Menschen aus fehlender Erkenntnis  sich in die Pläne der Feinde einbauen lassen.  Er sagte, dass dies deutlich in der Syrienkrise zu beobachten sei und fuhr fort:

 

„Als in Tunesien und Ägypten die Abgott-Regimes dank  islamischer Losungen gestürzt wurden, haben die Amerikaner und Zionisten sich vorgenommen, das gleiche Rezept für die Vernichtung der  Staaten des Widerstands (gegenüber Israel)  zu verwenden und deshalb haben sie Syrien ins Visier genommen.“ Er erklärte: „Einige unkluge Muslime sind in den Verschwörungsplan miteingebaut worden. Und sie haben Syrien in eine Situation getrieben, wie wir sie heute vor uns haben. Sie haben nun schon seit ungefähr 5 Jahren einen derartigen Aufruhr in einem Land geschürt, von dem nicht klar ist, wann er beendet sein wird.  Das haben die Feinde erreicht und  leichtgläubige  Muslime haben für sie   die leeren Stellen in diesem Puzzle ausgefüllt .“

 

Erkenntnis wird durch die präzise Analyse aller Seiten einer Sache gewonnen und lässt keine Zweifel mehr übrig.  Imam Sadiq (a) sagt: „Wer ohne Erkenntnis und ohne Kenntnis eine Sache in Angriff nimmt ist wie ein Reisender, der sich auf dem falschen Weg befindet. Je schneller er vorwärtsgeht umso mehr kommt er vom eigentlichen Weg ab.“

 

 

Ajatollah Khamenei sagte, dass die jetzigen Konflikte in der Region politischen Charakter haben. Es handele sich keineswegs um einen Krieg aufgrund religiöser Motive zwischen Schiiten und Sunniten.  Als Beweis dafür, dass es sich um einen Krieg aus politischen Gründen handelt, verwies er darauf, dass im Jemen Frauen und Kinder der Schafiiten genauso getötet werden wie Zaiditen und andere  Schiiten. Ajatollah Khamenei sagte: „Bei der Unterstützung von Unterdrückten spielt die religiöse Rechtsschule für uns keine Rolle. Wir haben unseren sunnitischen Brüdern in Gaza genauso Unterstützung geleistet  wie unseren schiitischen Brüdern in Libanon und betrachten die Palästinafrage als das wichtigste Anliegen der Islamischen Welt.“

Er fuhr fort: Uns geht es um die Verteidigung der islamischen Identität und die Unterstützung der Unterdrückten. Es geht um Palästina und um die islamischen Grundsätze.“

„Stellt euch dem Unterdrücker entgegen und seid dem Unterdrückten eine Hilfe.“ Aus Brief 47 Nahdschul Balagha . 

Ajatollah Khamnei sagte auch:  

„Die Verschärfung von Konflikten in der Islamischen Welt ist nicht statthaft. Wir lehnen  jegliches Verhalten und jede Maßnahme, welche Spaltung hervorruft, auch wenn sie vonseiten einiger schiitischen Gruppen erfolgen sollten, ab und verurteilen die Schmähung von Dingen, die den Sunniten heilig sind.“

Er fuhr fort: „Einige auf dieser und einige auf der anderen Seite schüren das Feuer der Feindseligkeiten. Viele von ihnen meinen es sogar gut. Aber sie sind unklug !“

 

Imam Sadiq (a) hat gesagt:  „Es ist eine Sadaqa (Wohltätigkeit), die Gott liebt, wenn jemand  beim Auftreten von Streit und Unheil für die Umma Einheit herstellt  und die Gläubigen einander näherbringt, wenn sie sich voneinander entfernt haben. „

 

 

 

Ajatollah Khamenei sagte nach der Spaltung unter den Muslime habe der Feind als zweites vor, auf die islamischen Länder Einfluss zu gewinnen.  Er sagte: „Mit den  Nuklearvereinbarungen und der Einigung  wollten sie einen Weg finden, um sich im Iran einzumischen. Aber wir  haben diesen Weg konsequent blockiert.“

Hinsichtlich der beabsichtigten Einflussnahme des Feindes auf die Region und Zersplitterung der Länder sagte das Revolutionsoberhaupt weiter:

„Es ist ein konkretes Ziel der USA, den Irak und  wenn möglich Syrien zu teilen,  während wir großen Wert auf  die territoriale Integrität der Länder der Region, Iraks und Syriens legen.“

Ajatollah Khamenei fuhr fort, der Iran verteidige die Front des Widerstandes in der Region, darunter den palästinensischen Widerstand,  und unterstütze jeden, der  das zionistische Regime bekämpft.

 

Vor kurzem haben die Amerikaner zugegeben, dass sie Irak und Syrien teilen wollen und mehrere kleine Staaten hervorrufen wollen, die sich den USA unterordnen.

 

Ajatollah Khamenei sagte im Zusammenhang mit  der Bekämpfung aller Urheber von Zwietracht, die dem Feind einen Dienst erweisen: 

 „Wir betrachten die Schiiten, deren Sitz und Propaganda-Zentrale in London ist und die der Front der arroganten Mächte dazu dienen, ihr den Weg zu glätten, nicht mehr als wahre Schiiten. Es handelt sich um eine Abweichung in die falsche Richtung“

                         

Ajatollah Khamenei sprach auch über die wichtige Rolle der Union  islamischer Rundfunk- und Fernsehsender in unserer heutigen Zeit. Er sagte:

„In den muslimischen Ländern sind mindestens 70 bis 80 Prozent der Bevölkerung ihren religiösen Grundlagen und islamischen Überzeugungen treu…. Diese Radio-und Fernsehsender müssen die Forderungen der Bevölkerung vertreten und im Einklang mit der Religion vorgehen und die Wünsche der Bevölkerung wiedergeben.  Aber sie geben das wieder was sich das gefährliche Medienimperium der arroganten Mächte wünscht.“

Die arroganten Mächte haben ein großen Medienimperium aufgestellt, durch das sie die Wahrheit verdecken und die Wirklichkeiten auf der Welt beliebig fälschen und die öffentliche Meinung  in die Richtung lenken, in die ihre Strategien gehen.  Angesichts  dieses gefährlichen Imperiums und dieser Medien-Großmafia, welche heute in den Händen der amerikanischen und zionistischen Kapitalisten und Konzernen liegen, kommt den Aktivitäten der  islamischen Medien eine sehr große schicksalhafte Bedeutung zu.

 

Ajatollah Khamenei sagte  zum Schluss seiner Rede, trotz der Prahlereien der arroganten Mächte und ihrer Anhänger, sei die Macht und Größe des Islams zweifelsohne dank der Existenz von jungen Menschen, Männern und Frauen, die sich auf dem Wege Gottes einsetzen, klar und gewährleistet. Er versicherte, die Zukunft der Region werde den muslimischen Völkern gehören.

 

Im Koran heißt es im Vers  7       der Sure 47 :

„O die ihr glaubt, wenn ihr Allah(s Sache) helft, hilft Er euch und festigt eure Füße!“    

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