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Samstag, 18 Juli 2015 13:41

Revolutionsoberhaupt trifft Botschafter islamischer Länder

Revolutionsoberhaupt trifft Botschafter islamischer Länder
Teheran (IRIB) – Das geehrte Revolutionsoberhaupt bezeichnete Einheit und Übereinstimmung als Mittel der Heilung für die islamischen Welt.

Ayatollah Ali Khamenei hat am heutigen Samstag bei einem Treffen mit iranischen Verantwortungsträgern, sowie den Botschaftern der islamischen Länder in Teheran und Bürgern aus verschiedenen Schichten, erläutert: "Die derzeitigen Religions- und Stammeskriege in der Region wurden mit dem Ziel geplant und den Muslimen auferlegt, sie vom Nachdenken über das zionistische Regime abzuhalten."

Der geehrte Revolutionsführer gratulierte zum Fest des Fastenbrechens am Ende des Ramadan und brachte sein Bedauern über die schlimmen Umstände in den islamischen Ländern zum Ausdruck und wies auf die Zerstörung der Einheit der Muslime hin. "Die derzeitige Spaltung und die Differenzen in der Region sind unnatürlich und wurden auferlegt, und die Gelehrten, die Intellektuellen, die Regierungsverantwortlichen, die Politiker und die Elite der islamischen Welt müssen die Verräter in der islamischen Umma bei diesen Verschwörungen und Differenzen erkennen," so Ayatollah Khamenei. Bezüglich den  "Warum"  des Unnatürlichseins dieser Differenzen müsse man das lange friedliche Zusammenleben von Schiiten und Sunniten in der Region beachten. Er fügte hinzu: "Wenn die Islamische Umma eine Einheit bilden und ihre Gemeinsamkeiten betonen würde, wäre sie sicherlich eine einzigartige Macht  innerhalb der Weltpolitik. Aber die Großmächte haben den islamischen Ländern diese Differenzen auferlegt, um ihre eigenen Interessen und das zionistische Regime zu schützen." Außerdem wies er auf die Eingeständnisse einiger US-Verantwortlicher bezüglich der Rolle der US-Regierung bei der Bildung und Ausweitung des sogenannten "Islamischen Staates", IS, hin bezeichnete die Bildung der Anti-IS-Koalition als nicht glaubwürdig. Das geehrte Revolutionsoberhaupt betonte: "Die imperialistischen Mächte sind offensichtliche Verräter und alle müssen das erkennen."

Er fügte hinzu, dass die Politik der IR Iran in der Region genau entgegen der imperialistischen Politik stehe und wies auf die Situation im Irak hin und sagte: "Ziel der imperialistischen Politik im Irak ist der Sturz der vom Volk gewählten Regierung, die Spaltung zwischen Sunniten und Schiiten und letztendlich die Teilung des Landes. Aber die Politik der IR Iran bezüglich des Irak  ist die Unterstützung und Stärkung der vom Volk gewählten Regierung, der Widerstand gegen Bürgerkrieg und Spaltung unter den religiösen und ethnischen Gruppen, sowie der Schutz der territorialen Integrität des Landes."

Das geehrte Revolutionsoberhaupt hob außerdem hervor: "Iran verfolgt bei seiner Politik bezüglich Irak, Syrien, dem Jemen, dem Libanon und Bahrain keine eigenen Interessen, sondern ist überzeugt, das die eigentlichen Entscheidungen in diesen Ländern selbst und von den Völkern dieser Länder getroffen werden müssen und andere haben nicht das Recht sich einzumischen."

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