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Montag, 06 Juli 2015 02:16

Das Revolutionsoberhaupt würdigte die Märtyrerfamilien

Das Revolutionsoberhaupt würdigte die Märtyrerfamilien
Mit 17 000 Märtyrern, die bei Terroranschlägen umkamen, ist der Islamische Iran eines der größten Opfer von Terrorismus auf der Welt.

Es gibt Daten in der Geschichte der iranischen Revolution, deren Erinnerung für die Iraner schmerzlich sind. Abgesehen von dem Krieg, den das Saddamregime im Irak der revolutionären Bevölkerung von Iran aufzwang,  haben Terrorgruppen viele wehrlose Bürger umgebracht. Dabei wurden sie finanziell und agitatorisch von den Machtgierigen der Welt unterstützt.  Diese Terroranschläge sollten den Willen der iranischen Nation brechen und die junge islamisch-republikanische Staatsordnung stürzen. Doch dank Gottes Beistand und der Wachsamkeit der Bürger, konnte dies islamische Staatsordnung im Gegenteil weiter erstarken.

                          

Der 7. Tir 1360 ist ein opferreicher Tag in der Geschichte des Irans. Es ist der 28.6.1981 gewesen. An diesem Tag ereignete sich ein schwerer Terroranschlag auf  das Büro der Partei der Islamischen Republik. Diese Partei war die größte nach dem Sieg der Islamischen Revolution und viele bekannte Gesichter und Denker der Islamischen Revolution waren in dieser Partei tätig. Bei der Explosion am 7. Tir starben 72 Personen, darunter Ajatollah Dr. Mohammad Huseini Beheschti, der Generalsekretär der Partei Islamischer Republik, 4 Minister und 27 Parlamentsabgeordnete den Märtyrertod.  Anlässlich der Gedenkzeremonien zum 34. Jahrestag dieses blutigen Ereignisses lud Ajatollah Khamenei die Familien der Hinterbliebenen ein. An  diesem Treffen nahmen auch Hinterbliebene der Märtyrer aus dem auferlegten 8-jährigen Krieg teil.

Ajatollah Khamenei sagte bei diesem Treffen, dass ein Segen der Islamischen Revolution unter anderem darin besteht, dass wichtiges islamisches Grundwissen rekonstruiert wurde. Er sagte: „Wir hatten vieles von diesem großen Wissen in den Büchern und in den Köpfen stehen, aber die Islamischen Revolution hat dieses Wissen veranschaulicht und konkret verwirklicht. „  Er fuhr fort: „Eines davon war das Wissen über den Märtyrertod.“

 

Im Koran heißt es in den Versen 169 und 170 der Sure 3 (Ale Imran):

„Und betrachte nicht diejenigen, die auf Allahs Weg gefallen sind, als tot. Nein! Sie leben bei ihrem Herrn, und sie werden dort versorgt.“

„Sie freuen sich über das, was Allah ihnen von Seiner Huld gab, und von Freude erfüllt (sind sie) über diejenigen, die ihnen noch nicht gefolgt sind, so dass keine Furcht über sie kommen wird und sie nicht trauern werden.“

                                               

Ajatollah Khamenei sagte bei seinem Treffen mit Märtyrerfamilien  über die Märtyrer der Islamischen Republik  weiter: „Sie  haben motiviert und eifrig den Kampfplatz betreten. Ihr aufrichtiger Einsatz  wurde mit dem großen göttlichen Lohn des Märtyrertods beglichen. Der Märtyrertod ist zweifelsohne ein großer Segen und eine große Belohnung, den Gott seinen aufrichtigen, rechtschaffenden Dienern gibt.“

 

Schahadat – Märtyrertod - ist eines der wertvollsten Begriffe in der Islamischen Kultur und der Religionslehre. Es ist die Spitze der Vervollkommnung des Menschen.  Beim Märtyrertod opfert der Mensch sich mit seinem ganzen Sein für seinen Geliebten Gott. Der Prophet Gottes (s) hat gesagt:  „Über jedem rechtschaffenen Werk steht noch ein besseres bis (zu der Stufe, auf der) der Mensch auf Gottes Wegen stirbt. Es gibt kein gutes Werk welches darüber zu stehen käme.“

Der Prophet (s) hat auch gesagt: „Der Märtyrertod ist der beste Tod.“

                    

Ajatollah Khamenei bezeichnet das Ereignis vom 7. Tir deshalb als gewaltig, weil viele der wichtigen einflussreichen Personen der islamisch-republikanischen Ordnung dabei umkamen, und dieses Ereignis der Revolutionsära ein Ende hätte bereiten können. Aber im Gegenteil dazu rückte die iranische Nation zusammen und wurden die üblen Pläne der Feinde der Revolution offensichtlicher.  Er sagte:

„Nach dem Anschlag vom 7.  Tir wurde das wahre Gesicht der direkten Berater zu diesem großen Verbrechen, welche sich Jahre lange auf eine andere Art vorgestellt hatten, für die Bevölkerung und die junge Generation bloßgestellt.  Dieselben Terroristen   haben eine Weile danach bei Saddam Schutz gesucht und sich mit ihm gegen die iranische und ebenso die irakische Bevölkerung zusammengetan.“

 

Den Bombenanschlag auf das Büro der Partei der Islamischen Republik führten die  so genannten Volksmudschahiddin) durch.

Wegen ihrem Verrat und ihrem unmenschlichen Vorgehen wird diese Gruppe von der iranischen Bevölkerung mit Munafiqin bezeichnet (Heuchler). Ihr damaliger Anführer Masud Radschawi  ist, nachdem er nicht die islamische Volksrevolution aus ihrer Bahn werfen konnte, in den Irak geflüchtet und wurde dort von dem Diktator Saddam Husein offiziell in Empfang genommen. Damit begannen weitgehende Kooperationen zwischen dem irakischen Diktator im 8-Jährigen Krieg gegen den Iran.  Die Munafiqin führten auch zahlreiche Terroranschläge auf iranischem Boden durch und töteten nicht  nur Politiker und Religionsgelehrte sondern auch Tausende von normalen Bürgern, darunter Frauen und Kinder.

Ajatollah Khamenei hat hervorgehoben, dass es Imam Chomeini war, der die Revolution davor beschützte, dass sie aus ihrer eigentlichen Bahn gerät und sagte, dass die Wahrung der wahren Revolutionsbewegung den Märtyrern vom 7. Tir zu verdanken ist.  Er sagte weiter: „Das muslimische Volk ist auch noch nach 1400 Jahren gegenüber den Märtyrern, deren Blut in Karbala verflossen ist, zu Dank verpflichtet.  Gibt es ein größeres Opfer als den Verlust von Husain Ibn Ali? Gibt es etwas Kostbareres als das Leben der Getreuen Huseins, die Märtyrer wurden?  Diese Opfer wurden dargebracht und der Islam blieb, der Koran blieb und die wahre Glaubensrichtung blieb. Ähnlich ist es bei dem Vorfall am 7. Tir und den Toden von anderen Märtyrern.“

Ajatollah Khamenei verwies darauf, dass durch das Ereignis vom 7. Tir klar wurde, wie weit die Revolution in der Gesellschaft Fuß gefasst hat und dass der Feind begriff, dass solche Schritte wie dieser Anschlag das iranische Volk nicht auf seinem Weg einhalten kann.

 

Das verflossene Blut der Märtyrer vom 7. Tir habe  außerdem den Segen zur Folge gehabt, dass  das wahre Gesicht der arroganten Mächte, die behaupten die Menschenrechte zu verfechten, ans Tageslicht  kommt, fuhr Ajatollah Khamenei fort. In diesem Zusammenhang sagte er:   „Diejenigen, die das Verbrechen am 7. Tir in Gang setzten,  können nun in Europa und den USA  frei agieren. Sie treffen sich mit den Staatsleuten dieser Länder und sie können sogar Ansprachen über die  Menschenrechte halten.“

Er sagte: „Dies zeigt, wie sehr   die angeblichen Menschenrechtsverteidiger und angeblichen Bekämpfer des Terrorismus, heucheln und lügen.“

 

Trotz der Terroraktivitäten der Munafiqin ,denen tausende iranische Zivilisten zum Opfer fielen, hat Frankreich 1981 dieser Terrorgruppe erlaubt, sich dort ihr Hauptquartier einzurichten. Zwar hat die Europäische Union nun schon seit einigen Jahren diese Gruppe auf ihrer Liste von Terrorgruppen stehen, aber in der Praxis stehen dieser Gruppe die Medien und die nachrichtendienstlichen System Europas zur Verfügung.  In den USA gehen wichtige  Figuren dieser Terrororganisation im US-Kongress ein und aus  und unterhalten ungehindert Kontakte mit Kongressmitgliedern und amerikanischen Verantwortlichen und sie nutzen die Medienwelt in diesem Land  und ihnen werden öffentliche Veranstaltungen unter ihrem Banner gestattet.  Das zionistische Regime  hat die Verantwortung für die Ausbildung von Mitglieder in dieser Gruppe für den Terroranschlag auf iranische Atomwissenschaftler übernommen.   

 

Die USA haben vor einigen Jahren den Namen der sogenannten Volksmudhschahiddin aus ihrer Liste der Terrorgruppen herausgenommen, obwohl sie den Mord an  Tausenden von Iraner und Irakern auf dem Gewissen haben.

 

Ein paar Monate darauf, wurde in der Nähe des Weißen Hauses das Büro dieser Gruppe eröffnet. James Jones ,ehemaliger Berater für nationale Sicherheit und der pensionierte General John Bolton , ehemaliger Botschafter der USA an der UNO nahmen an den Eröffnungszeremonien teil.

Aber dennoch behauptet der Westen und die USA die Menschenrechte zu verteidigen und den Terrorismus zu bekämpfen.  

Ajatollah Khamenei  warnte vor einigen Propagandaversuchen zur Verbrämung des Verbrechergesichts des Feindes und führte einige Beispiele für Terroraktionen der USA und ihrer Handlanger gegen die iranische Nation an, 4 davon im Monat Tir, nämlich den Bombenanschlag vom 7. Tir (1981), das Attentat  auf Schahid Saduqi (1982), die chemische Bombardierung von  Sardascht (1987)  und den Abschuss der iranischen Passagiermaschine (1988).

Er sagte: „Selbst wenn diese Ereignisse nicht von den amerikanischen und westlichen Sicherheitsdienstes geplant worden sind, so haben sie zumindest dabei nachgeholfen und zu mindestens dazu angespornt.  Wir müssen diese Feinde richtig erkennen.“

Das Revolutionsoberhapt fügte hinzu: „Einige sind der Überzeugung,  diese Tage im Monat Tir sollten zur `Woche der amerikanischen Menschenrechte` erklärt werden.“

 

Zugleich kritisierte er diejenigen, die versuchen das gewaltsame Wesen der USA und einiger in ihrem Fahrwasser zu verschönern. Er nannte dies einen Verrat am Volke und am Land.

Ajatollah Khamenei betonte, dass ein Feind nicht unbedingt militärisch bekämpft werden muss, sondern dass man oftmals in der Arena der Kultur, Politik und dem Gesellschaftsleben mit ihm konfrontieren muss.  Dieser sanfte Abwehrkrieg sei sogar noch wichtiger.

Er unterstrich, dass  das Land und die Nation den Märtyrern und ihren Familien zu Dank verpflichtet sind. Mit Hinweis auf die hoffnungsfrohe spirituelle Botschaft der Märtyrer von ihrem festen Willen  sagte er, das Land brauche heute Entschlossenheit und  Kenntnis vom Feind und die  Bereitschaft zur Konfrontation mit ihm auf der Arena des samtenen Krieges.

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