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Dienstag, 09 Juni 2015 03:38

Das Revolutionsoberhaupt über die Grundsätze im Denken Imam Chomeinis

Das Revolutionsoberhaupt über die Grundsätze im Denken Imam Chomeinis
Am 14. Chordad (dem 3. Juni )  gedenken die Iraner und  Freiheitsliebende auf der Welt des Gründers der Islamischen Republik Iran.

Die Iraner und ausländischen Gäste versammeln sich an der Ruhestätte des Imams im Süden Teherans um dem verstorbenen Anführer ihrer Revolution Ehre zu erweisen und das Bündnis mit seinen hohen Idealen aufzufrischen.  Auch dieses Jahr hielt das heutige Oberhaupt der islamischen Republik Iran, Ajatollah Khamenei auf der Trauerzeremonie eine Ansprache  vor der großen Menschenmenge im Mausoleum Imam Chomeinis.

 

Ajatollah Khamenei begann seine Rede mit Gedanken zu dem Jahrestag der Geburt des Imam Mahdi, des Imam der Zeit, welcher dieses Jahr auf den Vortag fiel. Er sagte der größte Vorzug der Überzeugung der Schiiten von der  Existenz des Verheißenen Retters Imam Mahdi – Gott möge seine Widerkehr beschleunigen, sei, dass dieser Glaube Hoffnung spendet.  Er erklärte, jemand der gemäß dem  schiitischen  Glauben an die Wiederkehr des Mahdi glaubt, wird auch nicht unter den schwersten Bedingungen die Hoffnung verlieren. Er weiß, dass dieser  finstere Abschnitt und diese Ära des Unrechts und der Vorherrschaft des Unrechtes und der Unwahrheit mit Sicherheit ablaufen wird. Dies ist einer der wichtigsten Wirkungen dieser Überzeugung.

Ajatollah Khameneis warnte in seiner Ansprache auf der Gedenkfeier am 4. Juni 2015  vor der Gefahr einer verfälschten Darstellung der Person des Imam Chomeini.  Er sagte:“Die verzerrte Darstellung einer  Persönlichkeit  besteht darin, dass ihre wichtigsten Charakterzüge entweder verschwiegen oder falsch interpretiert  oder auch  abwegig oder oberflächlich gedeutet werden. Wenn eine  Persönlichkeit, die Vorbild, Lenker und Anführer ist und deren Verhalten und Worte für die nachfolgenden Generationen als Wegweisung dienen, verfälscht dargestellt wird, wird ein großer Schaden entstehen.“

Ajatollah Khamenei sagte, man dürfe den Imam nicht nur als eine historische Persönlichkeit  betrachten, sondern  er sei das konkrete Sinnbild für die gewaltige Bewegung der iranischen Nation und der Begründer einer geistigen und politischen und gesellschaftlichen Schule. Das Revolutionsoberhaupt fügte hinzu: „Das iranische Volk  hat diese Schule und  diesen Weg   akzeptiert und sich in Bewegung gesetzt und die Fortsetzung dieses Weges hängt von der richtigen Kenntnis von diesem Fahrplan ab und dies wiederum hängt davon, den Imam richtig zu kennen.

Als ersten Grundsatz der Schule des Imams bezeichnete Revolutionsoberhaupt Ajatollah Khamenei  den Nachweis des  Islams des Propheten und die Ablehnung einer Islamversion nach amerikanischen Geschmack. Er sagte: „Aus der Sicht des Imam (r) ist der wahre Islam der Islam, der auf dem Himmelsbuch und der Sunna (der Vorgehensweise des Propheten) beruht und an den Theologischen Hochschulen aufgrund eines klaren Standpunktes, der  den Bedingungen von Ort und Zeit entspricht, in Kenntnis von den potentiellen Bedürfnissen der islamischen Gesellschaften und der Menschheit und im Bewusstsein über die Strategien des Feindes, mit einer  bewährten wissenschaftlichen  und weiterentwickeltem Methodik gewonnen wird.“ 

Er unterschied den Islam nach amerikanischem Geschmack nach einem säkularen so genannten Islam, der zwischen Gesellschaft und Islam einen Trennstrich zieht und einen versteinerten  so genannten Islam, der extremistisch denkt, und sagte, dass der Imam gegen beide falschen Versionen des Islams war. Ajatollah Khamenei fuhr fort, dass es auch heute diese falschen Islamversionen  gibt, zum Beispiel den versteinerten so genannten Islam den die IS und Taliban verkörpern und der  von den arroganten Mächten und den USA unterstützt wird.

                              

Als nächsten Grundsatz Imam Chomeinis nannte Ajatollah Khamenei sein Vertrauen in die Verheißungen Gottes und sein Misstrauen gegenüber den arroganten internationalen Erpressern und Machthabern. Er sagte:  Aufgrund seines Vertrauens in die Macht Gottes hat der Imam offen seine revolutionären Standpunkte bekanntgegeben obwohl er wusste dass die Machthaber darüber verärgert werden.“

Gott hat im Heiligen Koran den Gläubigen verheißen, dass er ihnen hilft, wenn sie seine Religion unterstützen.

Im Vers 7 der Sure Mohammad (Sure 47) spricht Er:

„O ihr, die ihr glaubt, wenn ihr Allahs (Sache) helft, so wird Er euch helfen und euren Füßen festen Halt geben.

 

Gott verdammt im Koran diejenigen, die nicht an seine Verheißungen glauben und verspricht ihnen eine schwere Strafe. In der Sure Fath ( 48  ) heißt es im Vers 6

„Und er möchte die Heuchler und die Heuchlerinnen und die Götzendiener und Götzendienerinnen, die über Allah schlimme Mutmaßungen anstellen (und darauf warten dass den Gläubigen  etwas zustößt) , bestrafen. Über sie (selber) wird ein schlimmes Unheil  kommen. Allah ist zornig über sie und hat sie verflucht, und er hält  die Hölle für sie bereit - ein schlimmes Ende!“

 

Als nächsten Grundsatz des Imams nannte das Revolutionsoberhaupt seinen Glauben an den Willen und die Fähigkeit des Volkes und die Ablehnung von staatlichen Zentralisierungen. Er sagte: „Damals war man aufgrund eines falschen Rückschlusses bestrebt, alle Angelegenheiten der Wirtschaft des Landes dem Staat zu überlassen. Diesbezüglich hat der Imam immer wieder gewarnt.“

Ajatollah Khamenei hob hervor, dass Imam Chomeini hinsichtlich der verschiedenen Wirtschaftsangelegenheiten und Militär- und Entwicklungsfragen und vor allen Dingen hinsichtlich der Wahlen immer reell von den Kapazitäten und der Meinung des Volkes überzeugt war. Er sagte: „In den 10 Jahren, in denen der Imam nach dem Sieg der  Revolution noch lebte und von denen 8 Jahre lang der auferlegte Krieg herrschte, wurden circa 10 Wahlen abgehalten.  Die Wahlen fanden immer zum festgesetzten Zeitpunkt statt,  ohne auch nur einen Tag verschoben zu werden, denn der Imam achtete die Stimme und Meinung der Bevölkerung im wahrsten Sinne des Wortes.“

                                      

Ajatollah Khamenei nannte als nächsten Grundsatz der Denkschule Imam Chomeinis seine Unterstützung für die Entbehrenden und die Ablehnung von aristokratischem Lebensstil.  Er sagte:  „Alle müssen danach bestrebt sein, die Schwierigkeiten der Entbehrenden zu beheben und soweit es in den Kräften des Landes steht, muss den Bedürftigen geholfen werden…“ Der  geehrte Imam habe  immer gesagt,  so fuhr  Ajatollah Khamenei fort, dass gerade die schwächeren Bevölkerungsschichten sich für die Revolution einsetzen. Sie würden sich bei Problemen weniger beklagen als die Wohlhabenden.

                            

In den Lehren des Islams wird ausdrücklich  auf entbehrenden Geschichten in einer Gesellschaft aufmerksam gemacht.  Das Streben nach der Versorgung der schwachen und entbehrenden Schichten und Waisenkinder war ein dringendes und kontinuierliches Anliegen des Propheten und der Makellosen Imame (Friede sei mit ihnen) und wenn sie den Bedürftigen halfen, behandelten sie sie freundlich und mit Respekt.

Der Fürst der Gläubigen, Ali (gegrüßet sei er) zitiert den Propheten des Islams, dem Gott  in der Nacht der Himmelfahrt sagte: O Mohammad! Gott zu lieben bedeutet, die  Armen zu lieben und sich ihnen zu nähern. (der Prophet fragte: wer sie sind- Er sagte):diejenigen die mit wenig zufrieden sind und Hunger ertragen und im Leben dankbar sind und sich nicht über Hunger und Durst beklagen und die nicht lügen und nicht ihrem Herrn grollen und nicht dem nachtrauern,  was sie verloren haben und nicht über das jubeln, was ihnen zuteil wurde.“

Ein weiterer wichtiger Grundsatz in der geistigen Schule Imam Chomeinis ist seine offene Ablehnung der Front der internationalen  befehlshaberischen und arroganten Mächte. Diese Haltung des Imam ist bekannt.

Ajatollah Khamenei sagt:

„Der Imam kannte keine Versöhnung mit den arroganten Machthabern. Das Wort Großer Satan, mit dem er die USA betitelt, war seine Initiative. Ajatollah Khamenei sagte weiter, .  

dass eine solche  Bezeichnung vieles beinhaltet, da nur  jemand, dessen Verhalten und Empfindungen diabolisch sind, mit  Satan betitelt werden kann. „Bis zum letzten Tag hat der Imam (r ) die USA auf diese Weise gesehen und er war fest von der Richtigkeit des Begriffes „Großer Satan“ überzeugt, wenn er ihn benutzte,“ erklärte Ajatollah Khamenei.

  . Die Ablehnung des arroganten Machthabers ist eine klare Lehre des Islams. Der Imam war darum bemüht Begriffe des Islams und des Korans in das politische Vokabular der Islamischen Revolution einzubringen und ein wichtiger Begriff war der Begriff Istikbar – nämlich arrogante gewaltsame Machtinhaber.  Der Imam hat sich gleich von Beginn der revolutionären  Bewegung gegen diese arroganten Mächte  mit den verbrecherischen USA an der Spitze gestellt  und seine islamische Bewegung als eine Bewegung gegen Istikbar bezeichnet.

Ajatollah Khamenei verwies darauf, dass der geehrte Imam fest von der Unabhängigkeit überzeugt war und strikt eine Vorherrschaft anderer ablehnte. Das Oberhaupt der Islamischen Revolution sagte auf den Gedenkfeiern für Imam Chomeini: „Die Unabhängigkeit ist Freiheit auf nationaler Ebene, „ und fuhr fort: „Wie kann jemand die Freiheit von Einzelnen achten aber die Freiheit eines Volkes, das heißt die Freiheit eines Landes gegenüber den Sanktionen seiner Gegner und Feinde nicht achten?!“

Die Unabhängigkeit zählt zu den festen menschlichen Werten und ist Voraussetzung der Würde von Menschen und Gesellschaft und wenn sie nicht existiert, ist es ein Zeichen für Erniedrigung.  Der Heilige Koran hat nicht direkt das Wort Unabhängigkeit benutzt aber dieser Begriff lässt sich leicht aus seiner Lehre verstehen. Der Koran hat nämlich die Würde der Muslime betont und sie aufgefordert sich nicht von Nicht-Muslimen beherrschen zu lassen.

Jegliche Vereinbarung mit den Nicht—Muslimen die die Muslime von diesen abhängig machen und die Vorherrschaft der anderen beinhaltet, ob kultureller, politischer, wirtschaftlicher oder anderer Natur ist ungültig.  

Der Imam hat immer die nationale Einheit hervorgehoben und spalterische Umtriebe bekämpft.

Auch darauf wies Ajatollah Khamenei hin und sagte, dass der Imam jegliche Zwietracht hervorrufende Maßnahme ob nun aufgrund der schiitischen oder der sunnitischen Rechtsschule oder aufgrund ethnischer  Motive, ablehnte.  Er fuhr fort:

„Unser geehrter Imam hat sofort nach dem Sieg der Revolution  zur Bekämpfung dieser Intrige, auf beispiellose Art und Weise  die nationale Einheit und den Schulterschluss aller Bürger hervorgehoben.“

Ajatollah Khamenei sagte im Zusammenhang mit der aktuellen Situation:

„Es handelt sich sowohl bei dem  `Sunnismus`, der von den USA Unterstützung erhält als auch bei dem  `Schiismus`, der  von London aus in die Welt exportiert wird, um Brüder  Satans und Handlanger der Front der Arroganz und des Westens.“ 

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