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Dienstag, 26 Mai 2015 03:38

Revolutionsoberhaupt Ajatollah Khamenei in seiner Ansprache vor Sepah-Offizierskadetten

Revolutionsoberhaupt Ajatollah Khamenei in seiner Ansprache vor Sepah-Offizierskadetten
Revolutionsoberhaupt Ajatollah Khamenei nahm am 20. Mai an den Abschlussfeiern der Offizierskadetten der Imam-Hussein- (a) Universität teil und verlieh  Auszeichnungen  und Schulterepauletten. Er hielt eine wichtige Ansprache.

Die Zeremonie fand kurz vor dem Tag des Revolutionswächters und dem Jubiläumstag  der Befreiung der Stadt Khorramschahr im Jahre 1982 aus den Händen der Armee des irakischen Diktators Saddam. Auf diesen Zeremonien führten die Kadetten ein Manöver vor und Ajatollah Khamenei nahm in seiner Funktion als Oberbefehlshaber eine Militärparade ab.

                    

Die Imam-Hussein (a)- Universität wurde gegründet um auf höhere Ebene Kräfte und Spezialisten auszubilden und die vom Sepah-e Pasdaran – dem Heer der Revolutionsgarden notwendigen wissenschaftlichen  Untersuchungen durchzuführen. Gründungsjahr war 1987.  Die wichtigste Aufgabe des Heers der Revolutionsgarden ist die  Verteidigung der Islamischen Revolution  und islamisch-republikanischen Staatsordnung.

Ajatollah Khamenei gratulierte den Absolventen und

er sagte, dass das Heer der Revolutionswächter einen akzeptablen Grad an Fähigkeiten, Fortschritt und geistiger Reife und Handlungsfähigkeit erreicht hat und erklärte, dass die Imam Hussein (a)-Universität  ein Zeichen für die Weiterentwicklung des Sepahs (Heer der Revolutionswächter) ist. Dabei  verwies auf die  Errungenschaften der Universität  während der Heiligen Verteidigung und die opferbereiten Taten der ersten Generation des Sepahs.

      

Auf dieser Zeremonie verwies Ajatollah Khamenei ebenso auf den neuen islamischen Dialog, welchen die Islamische Revolution im Iran in Gang gesetzt hat und der heute der Menschheit den Weg weisen kann und zu ihrem  Wohl ist. Er sagte, der neue islamische Dialog sei der Dialog der Gerechtigkeit und Freiheit des Menschen, der die Beseitigung der Ursachen für Ausbeutung und Imperialismus sowie die Vernichtung der Hegemonieordnung unterstützt.

Er sagte auch, der Dialog der heutigen Ignoranz, welcher ein ungerechter, erpresserischer, hochmütiger und egoistischer Dialog ist und von den Hegemonialmächten auf der Welt geführt wird, bilde genau das Gegenteil zu diesem neuen islamischen Dialog.  Er betonte, dass es keine Versöhnung zwischen diesen beiden Dialogen gegeben könne und auch keine Annäherung. Denn der eine sei ein Dialog, in dem es um die Unterdrückung der Völker geht und der andere bekämpfe die Unterdrückung und verteidige die Unterdrückten.

                              

Das Streben nach Gerechtigkeit und die Bekämpfung von Unrecht ist eines der wichtigsten Ziele der Propheten gewesen. In dem Vers 25 der Sure Hadid (57) heißt es:

Wahrlich, Wir schickten Unsere Gesandten mit klaren Beweisen und sandten mit ihnen das (Himmels)Buch und die Waagewerte (zum Erkennen des Rechtes und für gerechte Gesetze)  herab, auf dass die Menschen Gerechtigkeit üben mögen.“

 

In diesem Vers heißt es über das Ziel der Propheten und die Herabsendung von Himmelsbüchern, dass sie dazu dienen,  die Menschen über ihre Rechten und Pflichten aufzuklären, um auf diese Weise die Grundlagen für den Kampf der Volksmassen zur Herstellung von Gerechtigkeit zu schaffen.

Der neue islamische Dialog  ist in Wahrheit die Wiederbelebung des echten Islams des Propheten Mohammad (s), mit den Merkmalen, wie sie der Koran nennt.  Es ist ein Islam, der dem Koran und den Lehren des Letzten Gesandten Gottes, Siegel der Propheten,  entspricht und  laut dem  die Unterwerfung unter das Unrecht  und die Versöhnung mit der Unterdrückung zum Untergang des Menschen und der Gesellschaft führen.

                                     

 

 Ajatollah Khamenei wies ferner auf die Propaganda der Feinde über die angebliche Isolierung der Islamischen Republik hin und erklärte: „Die Islamische Staatsordnung hat  immer in den Herzen der Völker einen Platz eingenommen  und  ein  Zeichen dafür ist der herzliche Empfang, den diese den jeweiligen iranischen Präsidenten  in den vergangenen 36 Jahren bei einem Besuch bereitet haben.“

 

Ajatollah Khamenei unterstrich, dass heute der Name der iranischen Nation auf der Welt unter den Freiheitsliebenden geschätzt wird und sagte: „Diejenigen Regierungen, die nicht damit einverstanden sind,  Handlanger des Imperialismus zu sein, sprechen sich anerkennend über die iranische Nation und die  Islamischen Republik Iran aus. Isoliert sind diejenigen, die nur mit Gewalt und Dollars diesen und jenen für sich gewinnen können, aber weder ihre Botschaft noch ihr Handeln ist für die Welt attraktiv!“

                               

Das Oberhaupt der Islamischen Revolution betonte, der Iran  habe seine Bedeutung  durch den Islam und die islamische Staatsordnung und die revolutionären Ideale erreicht und verteidige diese.  Er sagte, wenn der  Iran Herausforderungen gegenüber steht, sei es ein Zeichen für seine Vitalität.

           

 

Er sagte die Feinde feinden diese Revolution an, weil sie vital und aktiv ist. Sie ist nicht leblos und deshalb werden dem revolutionären Iran Hindernisse auf den Weg gelegt.

Das Revolutionsoberhaupt versicherte:

„Die iranische Nation wird diese Probleme machtvoll und in Vertrauen auf Gott und Vertrauen in sich selbst überwinden.“

 

 

 

 

Ajatollah Khamenei verwies auf die maßlosen Forderungen der USA bei den Nuklearverhandlungen Irans mit der G5+1 und sagte:  „Wir werden nicht zulassen, dass die Fremden eine Inspektion irgendeines der militärischen Zentren durchführen. Sie sagen: Wir müssen mit euern Gelehrten ein Gespräch führen, wobei sie im Grunde meinen: wir müssen sie verhören.“ 

Ajatollah  Khamenei erklärte: „Wie bereits zuvor gesagt, werden keinerlei Inspektionen von militärischen Zentren oder  Gespräche  mit den Atomwissenschaftlern und Wissenschaftlern in anderen sensiblen Disziplinen und kein Vorstoß in  deren Hoheitssphäre  zugelassen werden.“  - Er fuhr fort, kein vernünftiger Mensch und keine Regierung würde dies zulassen.

Sie  verbergen ihre Wissenschaftler und lassen  nicht zu dass jemand auch nur ihre Namen erfährt.  Der dreiste Feind erwartet aber von uns, dass wir ihnen genehmigen, mit unseren Wissenschaftlern und Forschern über einen wichtigen bodenständigen nationalen Fortschritt zu sprechen. Aber das wird auf keinen Fall erlaubt werden…Das sollten sich die Feinde der Islamischen Revolution und alle, die auf eine Entscheidung der Staatsordnung warten, klarmachen.“

 

Ajatollah Khamenei sagte dann   hinsichtlich einiger Meldungen darüber, dass die Feinde zusammen mit einigen naiven Verantwortungsträgern der Region am Persischen Golf ihre Vertreterkriege in die Nähe der iranischen Grenzen zu verlagern versuchen: „Die Wächter der Islamischen Revolution und alle Wächter der nationalen Sicherheitshoheit bei den Bewaffneten Kräften sind wachsam und klug. Im Falle von Schurkenstreichen wird die Islamische Republik Iran sehr hart reagieren.“

                          

Schon vorher hat das Revolutionsoberhaupt die Regionalstaaten vor den Umtrieben der Feinde gewarnt, die  versuchen in der westasiatischen  Region Vertreterkriege in Gang zu setzen. Dennoch haben einige Länder wie Saudi Arabien in Unkenntnis über die Lage der Region und aufgestachelt von den USA Kriege entfacht. Das Oberhaupt der islamischen Revolution und die Verantwortungsträger  für Sicherheit und Militärfragen haben mit Hinweis auf die militärischen Fähigkeiten des Irans und die Entschlossenheit der iranischen Nation zum Widerstand gegenüber den arroganten Mächten  immer  betont, dass jeglicher Übergriff entschieden erwidert werden muss.

Ajatollah Khamenei betonte, dass das iranische Volk völlig hoffnungsfroh weiter in Richtung seines  klaren Zukunftshorizontes gehen wird und fuhr fort:  „Die Fortsetzung des Wegs in Richtung hoher Ideale, erfordert sicherlich auch ihren Preis. In der Geschichte haben auch nur diejenigen Völker eine Ehrenmedaille erhalten, welche nicht gegenüber den Herausforderungen verzagt haben und gegenüber jeglichem direktem und indirektem Übergriff mit ihrem festen Willen und ihrer nationalen Macht einen festen  Schutzwall bildeten.“ 

Das Oberhaupt der Revolution sagte, dass die iranische Nation zu dieser Gruppe von Völkern gehört und äußerte abschließend die Hoffnung, dass die neue Generation das kostbare Treuhandgut, welches ihnen die vorherige überlässt, noch besser und fester als zuvor weiterbringt.“

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