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Mittwoch, 08 April 2015 03:40

Revolutionsoberhaupt: Lösung der Jemenkrise besteht in Einstellung ausländischer Einmischung

Revolutionsoberhaupt: Lösung der Jemenkrise besteht in Einstellung ausländischer Einmischung
 Teheran (IRIB) – Das werte Oberhaupt der Islamischen Revolution betonte,  die  Islamische Republik lehne grundsätzlich  bezüglich aller Länder, darunter auch Jemen, eine Einmischung von außen ab und die Lösung der Jemenkrise sei durch Einstellung der Angriffe auf die Bevölkerung dieses Landes und der Fremdeinmischung möglich.

Ajatollah Khamenei, der am gestrigen Nachmittag  den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan in Empfang nahm, sagte weiter: „Wir haben immer betont,  dass es nicht zum Vorteil der Muslimstaaten ist, in den Westen und die USA zu vertrauen. Zurzeit haben auch alle  das Resultat des westlichen Vorgehens in der Region , welches dem Islam und der Region zum Nachteil gereicht, vor Augen.“

Das Revolutionsoberhaupt sagte mit Hinweis auf die Entwicklungen in einigen Regionalstaaten und die barbarischen Taten der Terrorgruppen in Irak und Syrien: „Sollte jemand die versteckten Hände des Feindes bei diesen Ereignissen übersehen, hat er sich selber etwas vorgemacht.“

Ajatollah Khamenei fügte hinzu: „Die Zionisten und viele westliche Staaten sind mit diesen Ereignissen  einverstanden und wollen gar nicht das Problem der Daisch (IS) beseitigen.“ Indem er die Frage aufwarf, wer denn die exkommunizierenden Takfiri-Gruppen finanziell und militärisch unterstütze, unterstrich er: „Die Fremdmächte möchten mit Sicherheit nicht, dass diese Probleme beseitigt werden, daher sind es die muslimischen Länder, die Beschlüsse  zur Beseitigung dieser Schwierigkeiten fassen müssen. Aber leider wird keine gemeinsame  Entscheidung, die geeignet und konstruktiv wäre,  getroffen.“

Ajatollah Khamenei führte die Besorgnis der Islamfeinde besonders auf das Anhalten eines großen Wandels, nämlich des allgemeinen Islamischen Erwachens zurück.

Bei seinem Treffen mit dem türkischen Präsidenten Erdogan verwies er auch auf die gemeinsamen Interessen und Vorteile Irans und der Türkei hinsichtlich eines Ausbau der Beziehungen und sagte: "Die Macht eines jeden muslimischen Landes in der Islamischen Welt, ist in Wahrheit die Macht der Islamischen Umma (Weltgemeinde) und die Politik der Islamischen Republik Iran besteht darin, dass die muslimischen Länder einander stärken und von einer gegenseitigen Schwächung Abstand nehmen. Die Verstärkung der iranisch-türkischen Beziehungen trägt zur Verwirklichung dieses Zieles bei."
Das Revolutionsoberhaupt betonte  abschließend die Bereitschaft der Islamischen Republik Iran zu Konsultationen über die Lösung der regionalen Probleme. 

 

 

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