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Donnerstag, 29 Januar 2015 05:05

Appell zum Nachdenken

Appell zum Nachdenken
Der Islam ist keine Religion die Extremismus und Gewalt befürwortet und gemäß des Korans  ist es verwerflich die Werte der göttlichen Religionen anzugreifen und die Tötung von Unschuldigen ist ebenso verwerflich.

Dennoch sind Islamgegner in Europa im Begriff eine organisierte Bewegung gegen den Islam in Gang zu setzen. Sie haben die Muslime im Visier und die Angriffe auf ihre religiösen Stätten haben nach den Terroranschlägen in Paris enorm zugenommen.  Einige europäische Regierungen sagen, dass die Terroranschläge im Paris nichts mit der Mehrheit der Muslime zu tun haben, aber die westlichen Medien, die angeblich die Meinungsfreiheit verfechten, stellen die Ereignisse anders dar  und propagieren ein destruktives Bild. Während die Medien Ereignisse wie die in Paris  für Islamophobie ausnutzen und ihr falsches und gewaltsames Islambild bekräftigen und weiter Hass verbreiten und die Klüfte vertiefen wollen,  hat Ajatollah Khamenei, das Oberhaupt der Islamischen Revolution eine klare Botschaft an die jungen Menschen in Europa und Nordamerika gesandt. Sie wurde ins Englische, Arabische, Deutsche und Französische übersetzt.

In dieser Botschaft fordert er  die westliche Jugend zur Wahrheitssuche und zur Bildung eines selbständigen Urteils über den Islam auf.  

Im ersten  Abschnitt der Botschaft des Revolutionsoberhauptes an die jungen Menschen in Europa und Nordamerika  hieß es:       

Die jüngsten Ereignisse in Frankreich und ähnliche Vorfälle in einigen anderen westlichen Ländern haben mich davon überzeugt, dass ich euch direkt diesbezüglich ansprechen sollte.  Ich wende mich an euch junge Menschen, nicht um eure Eltern außer Acht zu lassen, sondern deshalb, weil ich die Zukunft eures Volkes und eurer Heimat in euren Händen liegen  und in euren Herzen ein vitaleres und sensibleres  Verlangen nach der Wahrheit sehe.  Mit diesen Zeilen wende ich mich auch nicht an eure Politiker und Regierungsverantwortlichen, denn ich bin mir sicher, dass sie bewusst den Weg der Politik  von dem Weg der Aufrichtigkeit und Rechtschaffenheit getrennt haben.

Die Botschaft des Revolutionsoberhauptes löste sofort Reaktionen bei arabischen Medien  aus.  In den sozialen Netzwerken  setzten sich die Anwender damit auseinander und nahmen dazu Stellung. Diese einfache und zugleich tiefsinnige Botschaft  ist an  die  Jugend in Teilen der Welt gerichtet, die  von dem einseitigen westlichen Medienstrom beherrscht werden.

Vielleicht hat die Mehrheit der westlichen Denker und Theoretiker bislang gedacht, dass die internationalen Szene geschlossen der Herrschaft der westlichen Medien unterliegt  und deshalb haben sie angenommen, es bestünde grundsätzlich keine Besorgnis, dass die jungen Menschen darüber nachdenken, was ihnen durch sie  eingeflößt wird. Aber  die Botschaft des Revolutionsoberhauptes fand rasch über die sozialen Netze direkt Verbreitung und forderte den Westen zu einer Reaktion heraus.

Die Botschaft lädt dazu ein, die Umzäunung aus  Vermutungen und Klischees der westlichen Medien zu überwinden.  Es sind Zäune, bestehend aus  tendenziösen Suggestionen, die dauernd von den Medien der westlichen Front  den jungen Menschen eingeflößt werden.  Diese Medien häufen in den Köpfen der jungen Menschen im Westen Gedanken von Hass, Radikalismus und  Religionsfeindlichkeit an.

 

Ajatollah Khamenei fordert  daher in seiner Botschaft zu richtiger Islamkunde auf und zum Nachdenken über die Gründe der Islamanfeindung. Das Revolutionsoberhaupt betont in seiner Ansprache: „Ich bestehe nicht darauf, dass ihr meine oder irgendeine andere Deutung des Islams akzeptiert.,  „

In der Tat  sind die Aussichten auf einen erfolgreichen Aufruf gering, solange das wahre Antlitz des Islams von den dichten dunklen  Schleiern der Lüge und der Täuschung durch die unfreien Medien verdeckt wird.

Die Botschaft Ajatollah Khameneis wurde in sozialen Netzwerken im Ausland mit dem historischen Brief von Imam Chomeini (r.h.) an Gurbatschof verglichen und einige Anwender haben sogar von einem Wendepunkt in den Beziehungen des Westens zum Islam gesprochen.   Zu den wichtigsten Überschriften, die in den arabischen Medien für die Botschaft des Revolutionsführer gewählt wurden zählten folgende:

 

Empfehlungen an  die jungen Menschen in Europa

Aufruf zur unmittelbaren Information über den Islam

Geschichte  der Islamophobie

Motive zur Erzeugung von Angst und  Bersorgnis über Islam

Die Meinung des Revolutionsführers oder jeder anderen Interpretion des Islams wird nicht aufgedrängt

 

Kenntniserwerb über den Islam aus den echten Quellen

 

Abstinenz von  der Übernahme von Vorteilen gegen den Islam

 

Das Nachrichtenportal Foreign Police nannte diese Botschaft einen unerwarteten offenen Brief und schrieb: „Ajatollah Khamenei forderte die jungen Menschen in Europa und Nordamerika auf, sich über den Islam zu erkundigen, bevor sie ihn verurteilen.“ Die CNN veröffentlichte auf ihrer Internetseite einen Text unter der Überschrift „Offener Brief des Leaders der Islamischen Republik Iran an die westliche Jugend.“ In diesem Text hieß es: „Der Revolutionsführer hat in einem Schreiben in Englisch  die westlichen jungen Menschen aufgefordert, den Islam nicht aufgrund der Terrorangriffe auf Charlie Hebdo zu beurteilen.“

Nicht nur offizielle Weltmedien reagierten auf die Botschaft von Ajatollah Khamenei. Im virtuellen Raum haben auch viele  Anwender diese Botschaft erhalten und sie haben sogar   Kampagnen unter dem Titel ein „Brief für Euch“ in Gang gesetzt.

                        

Die Botschaft enthält zweifelsohne Punkte von  wesentlicher Bedeutung.  Ajatollah Khamenei fordert in ihr die jungen Menschen auf, dass sie die Intellektuellen im Westen befragen sollen, warum das kollektive Gewissen im Westen erst immer mit großer Verzögerung wach wird.  Sie sollen darüber nachdenken, welche  Beispiele es für ein solches Phänomen gibt und was der Grund für verspätete Reaktionen ist. 

Zurzeit geht die Bewegung der Islamophobie offener und dreister vor als damals, als Salman Roschdi sein beleidigendes Buch über den geehrten Propheten des Islam (s) schrieb und durch den Schmutz zog, was den Muslimen heilig ist.

Hätte man damals auf die Warnung des verstorbenen Imam Chomeini gehört und über die  Ursachen und Urheber dieser Agitationen nachgedacht, wäre man vieleicht heute nicht  Zeuge dieser massiven Hetzpropaganda.

 

 Die Angstmache vor dem Islam  rührt davon her, dass die menschlichen Inhalte und Werte dieser Gottesreligion von Natur aus nicht den vorherrschaftssuchenden arroganten Mächten mit ihren Zielen und Plänen ins Konzept passen.

Es leuchtet ein, dass man nur durch Infragestellung dieser alten Politik des Westens an die Wahrheit gelangen kann.   Worauf geht denn die Einstellung der jungen Menschen im Westen zurück?  Haben  nicht die jetzigen Zustände und die moralischen und sozialen Konflikte damit zu tun, dass ihre Führer die kulturellen Probleme in ihren Gesellschaften missachten und man sich von Moral und Religiosität abgekehrt hat?

Die Fragen, die das Oberhaupt der Islamischen Reovlution in seiner Botschaft aufwirft  geben Anstöße zum Nachdenken und spornen zur Suche nach der Wahrheit an.  Eine große Anzahl von Menschen  haben nun diese Botschaft gehört  und über den virtuellen Raum erhalten. Die sozialen Netze sind so umfassend, dass diese Botschaft unmittelbar in Reichweite der westlichen Bürger und unter ihnen die Aktivisten und Unterstützer von unabhängigem Denken gelangt ist. Wegen des großen Einflussbereichs dieser Netzwerke  ist  sogar die Medienhegemonie des Westens gezwungen gewesen, eine Reaktion auf die Botschaft des Revolutionsführers zu zeigen.  Es ist also etwas in Gang gesetzt worden – eine Bewegung, die zum Ziel hat die Weltbewohnern aufzumuntern den Islam richtig  kennenzulernen, durch Nachdenken und Nachforschen. Der  erste Schritt  für ein richtiges  Islamverständnis besteht darin, sich von Vorurteilen  und von den künstlichen Klischees der Medien freizumachen.

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