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Donnerstag, 04 September 2014 15:40

Revolutionsoberhaupt hebt die Rolle Irans bei der Entstehung einer neuen Weltordnung hervor

Revolutionsoberhaupt hebt die Rolle Irans bei der Entstehung einer neuen Weltordnung hervor
Teheran (IRIB) – Das Oberhaupt der Islamischen Republik Iran Ayatollah Seyyed Ali Khamenei hat heute bei einem Treffen mit den Mitgliedern des iranischen Expertenrats auf Entwicklungen in der Region und in der Welt eingegangen und dabei hervorgehoben, dass Iran bei der Entstehung einer neuen Weltordnung eine wesentliche Rolle spielen kann.

 

Nach der Ansicht des iranischen Revolutionsoberhaupts seien wir heute Zeuge von Entwicklungen, die auf einen Niedergang der vom Westen beherrschten Weltordnung hindeuten würden. In dieser Zeit sollte sich Iran in drei wesentlichen Hinsichten stärken, nämlich Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur, sagte Ayatollah Khamenei und unterstrich, dass Iran nur durch die wissenschaftlich-technische, wirtschaftliche und kulturelle Stärke eine aktive und einflussreiche Rolle in der Region und in der Welt spielen könne. Die Herrschaft von westlichen Ideologien sowie die militärisch-wirtschaftliche Dominanz des Westens seien in den letzten Jahrzehnten erheblich erschüttert worden, hob er weiter hervor und betonte, dass die Anzeichen für eine neue Ordnung in der Welt bereits zu beobachten seien. Ayatollah Khamenei sagte in diesem Zusammenhang: „Die westlichen Mächte versuchen unter dem Vorwand der Verteidigung von Demokratie und Menschenrechten ihre Herrschaft zu sichern und wenn sie irgendwo in der Welt einen Widerstand gegen diesen Herrschaftsanspruch spüren, dann erhöhen sie den politischen und wirtschaftlichen Druck und greifen letztlich militärisch ein.“ Er nannte als Beispiel die Anwendung von Atombomben durch die USA und deren militärische Interventionen in viele Länder und nicht zuletzt die Unterstützung der Terrorgruppen. „Der herrschende Militarismus bei den USA und deren Verbündeten ist ein klares Zeichen für den Verfall“, bekräftigte Ayatollah Khamenei. Der Sieg der Islamischen Revolution sei ein großer Widerstand gegen den Herrschaftsanspruch der Weltmächte, sagte der Revolutionsführer und fuhr fort: „Seit der Entstehung der Islamischen Republik ist Iran trotz des achtjährigen Krieges, der Wirtschaftssanktionen und des politischen Drucks stets stärker geworden und ist derzeit ein einflussreicher Staat in der Region.“ Ayatollah Khamenei wies bei seiner heutigen Rede auf den Widerstand der Palästinenser gegen die Invasion des israelischen Regimes auf den Gazastreifen hin und bezeichnete dies ebenfalls als ein Zeichen für die zunehmende Schwäche der Imperialisten. Er betonte auch, dass Iran niemals sich dem Druck des Westens ergebe und seine Rechte stets verteidige.                

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