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Mittwoch, 04 Juni 2014 16:04

Rede des iranischen Revolutionsoberhaupts anlässlich des Jahrestags des Dahinscheidens von Imam Khomeini

Rede des iranischen Revolutionsoberhaupts anlässlich des Jahrestags des Dahinscheidens von Imam Khomeini
Teheran (IRIB) – Am heutigen Sterbetag des Gründers der Islamischen Republik Iran hat das gegenwärtige Das Oberhaupt der Islamischen Republik Iran, Ayatollah Seyyed Ali Khamenei, vor einer großen Trauergemeinde aus den verschiedensten Bevölkerungsschichten im Mausoleum von Imam Khomeini eine wegweisende Rede gehalten. 

Ayatollah Khamenei charakterisierte in seiner Rede die islamische Scharia und die Demokratie als zwei Säulen des politischen Denkens von Imam Khomeini. „Im Denkmodell Imam Khomeinis basiert die politische Macht auf dem Willen des Volkes, jede Gewaltanwendung gegen den Willen des Volkes ist seiner Ansicht nach inakzeptabel.“

Weiter sprach das Revolutionsoberhaupt über den kontinuierlichen Fortschritt Irans, den islamischen Aufbruch in der Welt und nicht zuletzt über die weltweiten anti-imperialistischen Bewegungen als Auswirkungen der Islamischen Revolution und als Vermächtnis des großen Gründers der Islamischen Republik.

„Die Imperialisten glauben fälschlicherweise, dass der islamische Aufbruch bereits gescheitert sei, während dieser Aufbruch in Wirklichkeit als ein Phänomen zu betrachten ist, das sich erst in Zukunft ausbreiten wird, da es auf einem neuen Selbstbewusstsein der Muslime beruht“, so Ayatollah Khamenei.

Weiter erinnerte er an den Widerstand gegen das zionistische Regime und die Unterstützung der Palästinenser als zentrale Faktoren des politischen Konzepts von Imam Khomeini. In diesem Zusammenhang giing er auch auf die Intrigen und Sabotagen des Imperialismus, insbesondere der USA, gegen unabhängige Völker ein, insbesondere auf die Strategie der US-Regierung, gegen diese Völker terroristische Milizen einzusetzen. Der Irak, Syrien und Afghanistan und einige weitere Staaten in der Region seien bereits Opfer dieser infamen Vorgehensweise geworden. In ihren Anfangsjahren sei auch die Islamische Republik Iran ein Hauptopfer des Terrors gewesen.

Mit Blick auf die extremistischen Terrorgruppen, die derzeit in der Region vor allem Verbrechen gegen die Schiiten begehen, sagte Ayatollah Khamenei: „Es ist offensichtlich, dass diese Gruppen von ausländischen Geheimdiensten finanziell und militärisch unterstützt werden. Diese Unterstützer und nicht die Terrorgruppen selbst sind unsere Hauptfeinde, nämlich diejenigen, die im Grunde Feinde der gesamten islamischen Welt sind.“       

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