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Samstag, 19 April 2014 13:09

Iranisches Revolutionsoberhaupt kritisiert westliches Frauenbild

Iranisches Revolutionsoberhaupt kritisiert westliches Frauenbild
Teheran (IRIB) – Das Oberhaupt der Islamischen Republik Iran Ayatollah Khamenei hat heute bei einem Treffen mit iranischen Akademikerinnen und Wissenschaftlerinnen anlässlich des Frauentags im Iran die Autorität des westlichen Frauenbilds kritisiert.
Im Iran wird der Tag der Geburt der Tochter des Propheten des Islam Fatima (s.a.) als Frauen- und Muttertag gefeiert. Zu diesem Anlass gratulierte Ayatollah Khamenei allen iranischen Frauen und hob die hohe Stellung der Frau im Islam hervor. Er bezeichnete den wissenschaftlichen Fortschritt iranischer Frauen in den letzten Jahrzehnten als eine große Ehre für die Islamische Republik Iran. Ayatollah Khamenei kritisierte das in der heutigen Welt herrschende Frauenbild. „Die westliche Klischee“ der gesellschaftlichen Präsenz der Frauen beziehe sich primär und im Grunde nur auf den wirtschaftlichen Gewinn in der kapitalistischen Weltanschauung, sagte Ayatollah Khamenei und betonte, aus der Sicht des Islams ist hingegen die geistige Vervollkommnung des Menschen vorrangig. In diesem Sinne sind Männer und Frauen im Islam völlig gleichgestellt und gleichberechtigt. In der gesellschaftlichen Erscheinung jedoch nehmen die Rechte und Aufgaben von Männern und Frauen je verschiedene Gestalten an, was seinerseits auf der Natur des Menschen beruht. „Die westlichen Gedanken über die Stellung der Frau können keineswegs zur Glückseligkeit der menschlichen Individuen und Gesellschaften führen.“ Das westliche Frauenbild basiert auf materialistischen Gedanken.

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