Mittwoch, 18 Januar 2012 05:55

Standpunkte: Zunehmende Erstarkung der Islamischen Revolution

Der Iran hat schon in alten Zeiten eine reiche Kultur besessen, aber unter einigen inkompetenten Monarchen wurde er fremdabhängig. Unter der Vorherrschaft von England und den USA geriet seine kulturelle und wissenschaftliche Entfaltung in einen Stillstand.

Der Sieg der Islamischen Revolution unter der klugen Lenkung von Imam Chomeini verlieh dem Land wieder Größe und Ansehen. Die Monarchie stürzte und es begann ein neues Kapitel in der Geschichte des Irans. Heute setzt das Land mit Ajatollah Khamenei an der Spitze den Weg des Fortschritts fort und dies hat die arroganten Mächte verwirrt, zumal alle ihre Verschwörungen bislang fehlschlugen. Sie können mit ihren großangelegten Sanktionen und den Terroranschlägen auf Wissenschaftler usw. nicht erreichen, dass der Wille der iranischen Bevölkerung erschüttert wird.

 

Am 9. Januar dieses Jahres ist Ajatollah Khamenei anlässlich des Jahrestages eines wichtigen Aufstandes in Qum mit einer großen Anzahl von Gelehrten , Persönlichkeiten, Theologieschülern und Vertretern der verschiedenen Bevölkerungsschichten der Stadt Qum zusammengetroffen.  

Aus der Sicht des Revolutionsoberhauptes wird jeder revolutionären islamischen Bewegung wenn sie geduldig ihren Weg weiter geht, wie der Islamischen Revolution aller Segen zuteil.

 

Er sagte weiter, der Sieg im Iran war der einleitende Schritt, die Schein-Größe der arroganten Mächte der USA und des Zionismus zu zerstören. Er betonte, dass die Weltbevölkerung nicht mehr an die Macht der arroganten Unterdrücker glaube und dies habe unter den Muslimen zu dem Islamischen Erwachen und der Bekämpfung der Unterdrückung geführt. Die Völker haben gesehen, dass die iranische Bevölkerung gegenüber den arroganten Feinden standhaft blieb und Mut gehabt, selber eine Revolution zu unternehmen. Er sagte, die Feinde der iranischen Nation sind nun erzürnt und wollen nicht, dass der iranische Islam zu einem Modell für die unterdrückten Völker wird.

 

Die Front der Feinde kann nicht richtig die Bedingungen im Islamischen Iran einschätzen. Sie glauben durch Wirtschafssanktionen Iran zur Kapitulation zu zwingen. Ajatollah Khamenei zieht einen Vergleich zur Islamischen Frühzeit und sagt:

Damals dachten die Feinde des Islams, sie könnten die Muslime durch den Wirtschaftsboykott im Tal von Abu Talib vernichten. Aber das gelang ihnen nicht.

Und heute glauben die Feinden, sie könnten uns in eine ähnliche Situation wie damals versetzen. Aber das ist nicht der Fall. Wir sind nicht in der Situation wie damals die Erstmuslime im Tal von Abu Talib. Wir sind in einer Lage wie bei den Siegen von Badr und Cheybar. Wir befinden uns in einer Lage, wo unsere Bevölkerung die Anzeichen des Sieges vor sich hat und bereits viele Erfolgsstufen stolz erreichen konnte.“

 

Zur Erklärung: Das Abu-Talib Tal liegt bei Mekka. Dort verbrachten die Muslime ab dem 7. Jahr nach der Aussendung des Propheten für drei Jahre unter der Wirtschaftsblockade der Götzendiener und es waren harte Zeiten für sie. Aber die Namen Cheybar und Badr erinnern an wichtige Siege der Muslime zu Beginn des Islams, welche wesentlich zur Erstarkung des Islams beitrugen.

 

Ajatollah Khamenei erklärte alle Anstrengungen des Feindes, die iranische Bevölkerung und Verantwortungsträger in ihrem Willen zu schwächen, für vergeblich und sagte, dass die Front der USA und Zionisten alle Mittel angewandt habe, um die iranische Bevölkerung zu bekämpfen, und versucht, entweder Skepsis unter der Bevölkerung zu verbreiten und sie von der Staatsordnung zu trennen, oder unter den Verantwortungsträgern Zweifel hervorzurufen und sie zu einer Revision in ihren Entscheidungen zu zwingen.

Er sagte an die Feinde gewandt, diesen Weg habe die Bevölkerung bewusst gewählt. Es sei ein Weg, auf dem sie viele Opfer brachte und sich im Zeichen Gottes bemüht habe und fügte hinzu: "Wir sind diesen Weg gegangen, haben Gipfel erklommen und werden nicht stehen bleiben und so Gott will werden wir noch weiter kommen."

 

Er sagte die Erstarkung der Islamischen Republik Iran wäre das Ergebnis von zwei wichtigen Faktoren, die zusammengehören nämlich: als erster Faktor der feste Entschluss der islamisch-republikanischen Ordnung, nicht vom Weg abzuweichen und nicht zu kapitulieren und sich nicht von der Unersättlichkeit und dem gewaltsamen Vorgehen seitens der Supermächte einschüchtern zu lassen. Der zweite Faktor sei die kluge und entschlossene Präsenz der revolutionstreuen Bevölkerung.

Ajatollah Khamenei sagte: „Wenn diese beiden Größen voneinander getrennt würden, würden die Erfolge der Islamischen Gesellschafts- und Regierungsordnung mit Gewissheit behindert, denn wenn die Verantwortungsträger und Leiter der Staatsordnung entschlossen sind, ohne dass die Bevölkerung auf der Szene erscheint, werden die Angelegenheiten nicht vorankommen.“

Zu den Szenen der Mitbeteiligung der iranischen Bevölkerung an den Entwicklungen im Lande gehören die vielen Wahlen.

Ajatollah Khamenei nannte die Wahlen die Manifestation der Präsenz der Bevölkerung und ihr Ergebnis die Manifestation des Volkswillens und der Forderung des Volkes. Und diese seien zu respektieren.

 

Trotzdem die Feinde bei jeder Wahl versuchen, die Bevölkerung vom Gang zu den Urnen abzuhalten, hat diese jedes Mal massiv teilgenommen und auch jetzt stehen wieder Wahlen bevor und die Bevölkerung soll in einigen Wochen ihre Vertreter im Parlament wählen.

Das Oberhaupt der Islamischen Revolution sieht voraus, dass mit Gottes Huld, die Teilnahme der Bevölkerung dem Feind eine niederschmetternde Antwort geben wird und diese Wahlen frisches Blut in den Körper der Revolution , des Landes und der islamisch-republikanischen Ordnung schickt.

Die aktive Präsenz der Bevölkerung auf allen politischen und gesellschaftlichen Schauplätzen verhilft jedem Land zur Erstarkung. Da die iranischen Bürger auf den jeweiligen Schauplätzen zugegen sind und die Verschwörungen der Feinde schnell erkennen, konnten viele böswillige Pläne vereitelt werden. Der islamische Iran ist inzwischen wegen der großen Bevölkerungsteilnahme an Wahlen bekannt. Die muslimischen Länder und die Freiheit suchenden Völker haben nun die Erfahrungen der religiösen Volksregierung in Iran genutzt und sich auf den Weg zu Größe und Erstarkung begeben und können die Engpässe überwinden.

Ajatollah Khamenei hat daher auf dem Treffen mit den Bürgern aus Qum über die Wirkung der Wahlen im Iran auf die muslimischen Länder gesagt:

„Ich bin sicher, dass diese Wahlen auch für die anderen Völker etwas signalisieren. Und daher versuchen die üblen Systeme der arroganten Mächte, von den USA, England bis zu den Zionisten und anderen, ständig, diese Wahlen irgendwie zu stören und ins falsche Licht zu rücken. Die anderen Ländern wollen sehen, was diese Veteranen der Wahlen und einer Revolution – nämlich die iranischen Bürger, machen werden. Die iranische Nation zählt in diesen Dingen zu den Veteranen. Die anderen Völker richten ihre Blicke auf sie um zu sehen, was bei den Wahlen im Iran erreicht wird.

 

 

 

 

 

 

 

Kommentare   

 
0 #2 Fatima 2012-01-19 17:59
davon können die Deutschen sich echt mal was abschneiden. Aber entweder sie rennen USrael hinterher wie ein Hündchen seinem Herrchen, oder sie "besinnen sich auf ihre Traditionen" und versuchen Muslime rauszuekeln und glauben, dann wird sich Deutschland schon wieder erholen. Würde ich mir an ihrer Stelle gut überlegen.
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0 #1 Fatima 2012-01-19 17:59
davon können die Deutschen sich echt mal was abschneiden. Aber entweder sie rennen USrael hinterher wie ein Hündchen seinem Herrchen, oder sie "besinnen sich auf ihre Traditionen" und versuchen Muslime rauszuekeln und glauben, dann wird sich Deutschland schon wieder erholen. Würde ich mir an ihrer Stelle gut überlegen.
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