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Mittwoch, 19 Oktober 2011 05:45

Ajatollah Khameneis Ausführungen in Kermanschah

Ajatollah Khameneis  Ausführungen in Kermanschah
..."Wir sind für die Volksregierung und auch für die Freiheit. Aber die Liberaldemokratie lehnen wir ab.“ Ajatollah Khamenei erklärte dies damit, dass die Liberaldemokratie Dinge beinhaltet, die der Islam ablehnt, und fügte hinzu, deshalb wolle man im Iran nicht diesen Namen für die eigene gesunde Ordnung verwenden.
Ajatollah Khamenei hat im Laufe seines 22-jährigen Führungsauftrages die verschiedenen Provinzen Irans aufgesucht und befindet sich nun in Kermanschah im Westen Irans. Die Bevölkerung dieser Grenzprovinz hat ihm einen herzlichen Empfang bereitet. 

Ajatollah Khamenei hat zu der Kermanschaher Bevölkerung über die Rolle des Volkes bei der Wahrung der Islamischen Revolution führte die verschiedenen Formen der Anfeindung des Landes durch den Westen vor Augen. Er erinnerte daran, dass die Bevölkerung in der Islamischen Revolution Irans eine Schlüsselrolle übernahm und dass alle Bevölkerungsteile, in den Städten und auf dem Lande, alt und jung, Mann und Frau, Analphabet und Akademiker gemeinsam an der Revolution teilgenommen haben. Sie besaßen keine Macht und keine Waffen und konnten dennoch das schwer bewaffnete Regime, welches die imperialistischen Mächte im Rücken hatte, stürzen und die Revolution dem Sieg zu führen. 

In den letzten zwei Jahrhunderten hat es verschiedene Revolutionen auf der Welt gegeben, aber die meisten von ihnen haben keine außerordentlichen Endergebnisse geliefert, während die Islamische Revolution trotz klarer Anfeindung durch die arroganten Mächte weiter besteht und zu einer besonderen Position im Nahen Osten gelangt ist.

Ajatollah Khamenei sagte, das Geheimnis für den Verbleib dieser Revolution bestehe darin, dass die Bevölkerung auch nach dem Sieg auf der Szene blieb und ihr viele wichtige Angelegenheiten anvertraut wurden . Er sagte, dass Revolutionsbegründer Imam Chomeini weise die Mitbeteiligung des Volkes vorausgeplant hatte, ihr vertraute und auf ihren festen Willen und ihre Kräfte setzte. Ajatollah Khamenei sagte weiter: „Damals haben einige gemeint: Nun gut! Die Revolution hat gesiegt. Jetzt können die Bürger wieder in ihre Häuser zurückkehren. Aber der Imam wehrte sich dagegen und überließ der Bevölkerung Verantwortungen.“

Die iranische Bevölkerung konnte 50 Tage nach dem Sturz der Monarchie an einem Referendum teilnehmen und über 98 Prozent entschied sich für die Islamische Republik. Imam Chomeini ordnete die rasche Aufstellung einer Verfassung an und die Bevölkerung wählte die Verfasser des Grundgesetzes. Die Bevölkerung hat rege an allen Wahlen teilgenommen. Ihre Liebe zu den hohen Zielen dieser Revolution, ihr fester Willen und ihre Präsenz haben die Islamische Revolution fest aufrechterhalten. 

Ajatollah Khamenei hat in seiner Ansprache vor der Bevölkerung in Kermanschah, Liberaldemokratie und Sozialismus kritisiert. Er sagte, dass diese zwar gute Losungen enthalten, aber keine guten Inhalte besitzen und fügte hinzu: „Wir sind für die Volksregierung und auch für die Freiheit. Aber die Liberaldemokratie lehnen wir ab.“ Er erklärte dies damit, dass die Liberaldemokratie Dinge beinhaltet, die der Islam ablehnt, und fügte hinzu, deshalb wolle man im Iran nicht diesen Namen für die eigene gesunde Ordnung verwenden. Er fuhr fort: „Wir haben einen neuen Namen für diese Ordnung gewählt und nennen sie Islamische Volksregierung oder Islamische Republik.“

Der Feind kann die Existenz einer Islamischen Regierung nicht ertragen und war daher durchweg bestrebt den islamischen Charakter der iranischen Bevölkerung zu ändern. Ajatollah Khamenei beschrieb die verschiedenen feindlichen Maßnahmen gegen die Islamische Revolution vom 8-jährigen Krieg bis zu den Sanktionen der USA und Europas. Er sagte:

„Wir konnten diese Einschränkungen in Chancen umwandeln. Die Sanktionen und Einengungen hatten zur Folge, dass wir die Arena der Innovation und Initiative betraten und in allen Bereichen Erfolge erzielten – Erfolge, welche andere Staaten der Region auch nach vielen Jahren nicht erreicht haben.“ 

Das Revolutionsoberhaupt verwies ebenso auf die Methode der Zwietrachtstiftung, welche die Feinde zur Bekämpfung der Islamischen Staatsordnung anwenden und sagte, dass auch diese Spaltungsversuche den Willen der Bevölkerung nicht brechen konnten, sondern dass die Bürger aktiv die islamische Staatsordnung unterstützten und die falschen Hoffnungen der Feinde zunichte machten.

Es gehört auch zu den feindseligen Methoden, dass der Westen die friedfertige Verwendung von Atomenergie durch den Iran blockieren will. Doch dank der bedingungslosen Unterstützung der Bevölkerung für ihre Regierung konnte auch dieser Komplott vereitelt werden, worauf Ajatollah Khamenei hinwies. 

Heute versucht der Feind nun mit vorgehaltener Maske die Islamische Republik Iran zu isolieren. Aber Ajatollah Khamenei ist der Meinung: „Wer heute den Schauplatz der internationalen Politik und Spielchen vor sich hat, erkennt, dass die arroganten Herrscher in den USA, in Europa und in den von ihnen abhängigen Ländern alles daran setzen, um den Widerstand der iranischen Nation zu brechen und vielleicht doch das iranische Volk zu einem Rückzug zu zwingen. Ihre Politiker schmieden gemeinsam neue Pläne gegen die Islamische Republik und die iranische Nation. Aber Gott, der Erhabene, lässt diese Pläne scheitern.“

Das Oberhaupt der Islamischen Revolution verwies auf die mächtige Position der Islamischen Republik Iran im Nahen Osten und sagte, die USA sei ein Land, welches immer mehr in den Sumpf seiner falschen Politik absinkt. 

Er fuhr fort: „Die Feinde sagen wir wollen Iran isolieren, aber sie selber sind in die Isolation geraten. Heute gibt es keine Regierung auf der Welt, die so sehr wie die US-Regierung verabscheut wird.“ 

Das Oberhaupt der Islamischen Revolution sagte weiter die Iranophobie sei eine weitere Verschwörung des Feindes gegen den islamischen Iran. Er bezeichnete die diesbezüglichen feindlichen Methoden als einfältig, wertlos und Wiederholung.

Der haltlose Vorwurf eines Terroranschlages auf einen saudiarabischen Positionsträger in den USA ist das jüngste Szenario der ratlosen Politiker im Westen gegen den Iran gewesen. Ajatollah Khamenei sagte dazu:

„In den letzten Tagen wurde in allen Medien, die dem internationalen zionistischen Netzwerk unterstehen, ein Skandal in Gang gesetzt und ein haltloser Vorwurf gegen einige Iraner in den USA erhoben.

Darauf aufbauend haben sie versucht, die Islamische Republik als Befürworter des Terrorismus hinzustellen.

Solche aufeinander folgenden Komplotte erfolgen von ihrer Seite! Aber sie nützen nichts.“

Die Iranophobie im Westen geht von der Islamophobie aus, denn die Islamische Staatsordnung strebt fest auf die hohen islamischen Ziele zu, wie Verteidigung der Unterdrückten, Kampf gegen Unrecht, Widerstand gegenüber Gewalt und Unersättlichkeit der arroganten Mächte sowie das Streben nach Gerechtigkeit. Das alles sind wichtige Ziele des Islams. Ajatollah Khamenei ist davon überzeugt, dass der Iran in der Region und unter den Völkern wegen seiner islamischen Losungen und Ziele beliebt ist. Er sagt daher an die Adresse der Feinde: „Alle Welt und unsere Feinde im Westen sollen wissen, dass diese Staatsordnung wegen der Mitbeteiligung der Bevölkerung ein System ist, dass sich der Stabilität und Macht erfreut – daher wird der Feind mit seinen Anstrengungen und Aktivitäten beim Kampf gegen das iranische Volk nichts erreichen und die Standhaftigkeit unseres Volkes und der jungen Generation hinsichtlich der Wahrung der nationalen Identität und des Islamischen Charakter wird über alle diese feindlichen Bemühungen siegen.“

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