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Freitag, 29 Januar 2016 06:58

Iran und Frankreich wollen ein neues Kapitel in den bilateralen Beziehungen öffnen

Iran und Frankreich wollen ein neues Kapitel in den bilateralen Beziehungen öffnen
Paris (IRIB) – Die Präsidenten Irans und Frankreichs, Hassan Rohani und François Hollandehs, bekundeten am Donnerstagnachmittag bei einem Treffen in Elysee-Palast die Bereitschaft ihrer Länder zum Beginn einer neuen Ära in den bilaateralen Beziehungen, insbesondere im wirtschaftlichen Bereich.

Dabei betonten die beiden Präsidenten, dass die Beziehungen zwischen Frankreich und Iran auf eine stabile Grundlage gebaut werden müssen, damit beide Völker davon profitieren können.

Hollande wies bei diesem Treffen darauf hin, dass die Lage nach dem Inkrafttreten des gemeinsamen Aktionsplans, nicht nur ein neues Kapitel in den Beziehungen zwischen Teheran und Paris , sondern auch die Welt für den Iran öffnet. Hollande erklärte: Iran und Frankreich symblosieren zwei wichtige Zivilisationen und sind entschlossen, ihre Beziehungen zu vertiefen.

Die beiden Staatschefs sprachen auch über mögliche Friedenslösungen für den Nahen Osten. Hollande betonte, dass es dringend nötig sei, über eine politische Lösung für Syrien zu verhandeln. Mit Blick auf Differenzen mit den regionalen Protagonisten Saudi-Arabien und Türkei verwies Rohani auf die Atomverhandlungen als Beispiel dafür, wie langjährige Konflikte erfolgreich beendet werden können.

Beide Länder wollten aktiv gegen den Terrorismus, Fanatismus und Extremismus kämpfen. Dazu solle ein Informationsaustausch stattfinden.

Bei dem Besuch von Präsident Rohani in Frankreich wurden 20 Absichtserklärungsnoten in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft unterzeichnet.

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