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Mittwoch, 28 Januar 2015 10:03

US-Flugzeugträger John C. Stennis erhält größte Zuladung an Waffen und Munition seit 2010

US-Flugzeugträger John C. Stennis erhält größte Zuladung an Waffen und Munition seit 2010
Tyler Durden- 27.01.2015 Vor knapp zwei Wochen konnten wir mit einiger Überraschung auf der Internetseite der amerikanischen Kriegsmarine lesen, einer der hochgepriesenen amerikanischen Flugzeugträger der Nimitz-Klasse,

die CVN-74 John C. Stennis, dessen Mannschaft vielleicht eher für diesen peinlichen Zwischenfall bekannt ist, habe als Teil einer operationellen Übungseinheit in Vorbereitung auf zukünftige Einsätze nicht nur zum ersten Mal seit 2010 seine militärische Ausrüstung (Waffen, Munition, etc.) aufgestockt.

In den Worten des verantwortlichen Offiziers, des leitenden Fähnrichs z.S. Jason Eagleman der Einheit G-5, handelt es sich um die »größte Zuladung an Bomben, Raketen und Munition, die wir jemals erlebt haben«. Auf dem Internetblog des Schiffes heißt es:

 

»Die USS John C. Stennis (CVN-74) ankerte am Marinelager (NAVMAG) Indian Island, dem wichtigsten Lager für militärischen Nachschub und Abfertigung an der Westküste, um vom 13.-15. Januar etwa 2700 Tonnen an Munition aufzunehmen. ›Das ist die bisher größte Munitionszuladung jemals‹, erklärte der leitende Fähnrich z.S. der Einheit G-5, Senior Chief Aviation Ordnanceman Jason Engleman, ›Seit Dezember 2010 war keine Aufstockung mehr erfolgt, und wir sind bereit, zu zeigen, was dieses Kriegsschiff alles leisten kann.‹

Das maximale Fassungsvermögen [vollbeladen ca. 97 000 Tonnen] des Schiffes wird während der dreitägigen Beladung bis zu zwei Drittel ausgelastet. Die Bomben, Raketen und andere Munition sollen mit 1400 Kranladungen an Bord gehievt werden.

Mit unserem Besuch in India Island soll die Munition zur Verteidigung des Schiffes an Bord genommen werden. Begleitende Übungen werden während dieser Zeit durchgeführt‹, sagte Lieutenant Commander Steve Kashuba, der verantwortliche Ausrüstungsoffizier … .

An der Beladung mit den Bomben, Raketen und anderer Munition waren Mannschaftsangehörige vieler anderer Abteilungen wie der Flugzeugwartung, der Marineluftwaffe, der Sicherheitsabteilung, der Versorgungsabteilung und sogar der Sanitätsabteilung beteiligt. Die Seeleute übernahmen Sicherungsaufgaben, achteten auf die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen und beaufsichtigten als Kanoniere die Beladung, um sicherzustellen, dass alles reibungslos ablief.«

Aber warum findet diese Ausrüstung mit Munition in diesem Ausmaß gerade jetzt statt? Wir wissen es nicht, und wir werden es wohl erst dann erfahren, wenn bekannt wird, wo und wozu der Flugzeugträger, der gegenwärtig noch in San Diego liegt, wo er Flugzeuge und weitere 2000 Mann Besatzung aufnimmt, eingesetzt wird.

 Aber es ist schon ein seltsames Zusammentreffen, dass ausgerechnet der Flugzeugträger, den der iranische General Ataollah Salehi im Januar 2012 davor warnte, jemals wieder »in den Persischen Golf« zurückzukehren, nun bis an die Reling mit Waffen vollgestopft wurde – und das nach diesen drei größeren Makroereignissen:

1. Der überraschende und unerwartete Sturz der von den USA unterstützten Regierung im Jemen

2. die schwerste Eskalation im ukrainischen Bürgerkrieg seit dem Frühjahr 2014 und

3. der Tod des saudischen Königs Abdullah.

Und wer weiß schon, welche anderen »unerwarteten« geopolitischen Ereignisse die Welt bald noch überraschen werden?

Quelle: http://info.kopp-verlag.de

 

 

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