"Unsere Feinde glauben, dass sie Iran mit diesen Sanktionen in die Ecke drängen können", sagte er am Dienstag im iranischen Fernsehen. "Das ist natürlich ein Fehler, der aus ihrer rein materiellen Kalkulation herrührt", ergänzte Präsident Ahmadinedschad. "Wir werden dem Druck standhalten und die Sanktionen mit aller Kraft überwinden", betonte er.
Hinweisend darauf, dass das gesamte Erdöleinkommen weniger als zehn Prozent des iranischen Wirtschaftsvolumens ausmacht, sagte Ahmadinedschad: "Die Sanktionen müssen als eine Gelegenheit betrachtet werden, dass auch diese Abhängigkeit des iranischen Budgets vom Öl beseitigt wird und der Missbrauch des Erdöls als einer Waffe, den Feinden für immer genommen wird."
Kurz nach Inkrafttreten der Sanktionen hatte Iran am Montag ein dreitägiges Manöver begonnen. Der zweite Tag des Raketenmanövers des Pasdaran-Herees der Islamischen Revolution unter dem Motto „Großer Prophet-7“ wurde am Dienstag mit dem Abschuss dutzender Raketen auf einen imaginären Feind erfolgreich abgeschlossen.
Brigadegeneral Amir-Ali Hadschizade bestätigte gestern den erfolgreichen Abschuss der ballistischen Raketen. Diese haben eine Reichweite von 2000 Kilometern und wurden von verschiedenen Orten des Landes aus abgeschossen.
Bezüglich der Reaktionen des Auslandes auf dieses Manöver sagte Hadschizade, das Ausland habe immer seine eigenen Vorstellungen. Ziel dieses Manövers sei das Trainieren der Streitkräfte der IR zur Widerstandsleistung gegen Bedrohungen durch Feinde gewesen.
Die Sprecherin des US-Außenministeriums, Victoria Nuland, sagte, die USA seien "zutiefst besorgt" angesichts der iranischen Raketentests.
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Mittwoch, 04 Juli 2012 07:04
Ahmadinedschad bezeichnet EU-Sanktionen als stärkste Maßnahmen
Teheran (Fars News) - Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat das von der EU verhängte Öl-Embargo als stärkste bisher gegen ein Land verhängte Sanktionen bezeichnet.

