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Dienstag, 14 August 2007 20:02

Präsident Ahmadinedschad in Afghanistan

Der Präsident der Islamischen Republik Iran, Mahmud Ahmadinedschad, traf am Dienstagmorgen an der Spitze einer ranghohen Delegation in der afghanischen Hauptstadt Kabul ein.
Das Reiseziel des iranischen Präsidenten ist, die bereits getroffenen Vereinbarungen in die Tat umzusetzen, die bestehenden Kooperationen zu erweitern sowie weitere Kooperationsabkommen in den Bereichen Wirtschaft, Kultur und Bildung, Energie und Bergbau sowie Landwirtschaft zu unterzeichnen. Auch ein umfassendes Zusammenarbeitsdokument ist von den Präsidenten Afghanistans und Irans unterzeichnet worden.
Eines der Grundprinzipien der Islamischen Republik Iran in der Außenpolitik ist, insbesondere seit dem Amtsantritt des jetzigen Präsidenten, Gerechtigkeit und Freundschaft zu verbreiten sowie den menschlichen Gesellschaften ein höheres Niveau zu geben. Auf der Basis dieses Grundprinzips gehören Korrekturen bei den internationalen Beziehungen und die Sicherstellung der Interessen der Völker zu den großen Aufgaben der Islamischen Republik Iran. In diesem Zusammenhang nimmt Afghanistan, das über zwei Jahrzehnte großen Leiden ausgesetzt war, in der Außenpolitik der Islamischen Republik Iran eine Sonderstellung ein. Basierend auf kulturellen, religiösen, sprachlichen und historischen Gemeinsamkeiten pflegte Iran stets brüderliche und freundschaftliche Beziehungen mit seinem Nachbarland Afghanistan. Das führte dazu, dass Iran den afghanischen Brüdern in jeder Situation zur Seite stand. So half Teheran der Regierung von Präsidenten Karsai von Beginn an bei der Herstellung von Sicherheit, der Terrorismusbekämpfung sowie bei der Bewältigung wirtschaftlicher Probleme. Dies wird deutlich, wenn man auf die afghanischen Gebiete in  iranischer Nachbarschaft schaut. Der Ausbau der bilateralen Beziehungen, insbesondere vor dem Hintergrund der Aufmerksamkeit des afghanischen Präsidenten auf die konstruktive Rolle Irans bei der Lösung der Probleme in Afghanistan, zeigt, dass Iran vor allem in der Nahostregion als ein Land angesehen wird, das zur Herstellung von Sicherheit und Stabilität in der Region große Anstrengungen unternimmt. Die Rolle Washingtons und Londons bei der Destabilisierung der Region ist hier zu erwähnen, die darauf angelegt ist, die Beziehungen zwischen Kabul und Teheran  zu destruktivieren. Diese Länder versuchen ihre zerstörende Rolle mit unhaltbaren Behauptungen und Vorwürfen gegen Iran zu rechtfertigen. Die USA und England, die die Verantwortung für die Herstellung von Sicherheit und für die Drogenbekämpfung in Afghanistan tragen drohen nur, anstatt ihr Versagen einzugestehen, und ihre falsche Politik in der Region zu korrigieren. Sie werfen Iran Einmischung in die inneren  Angelegenheiten Afghanistans vor. Aber hierbei ist zu hinterfragen, weshalb Iran gegen die Sicherheit in Afghanistan sein sollte. Kein Land hat ein Interesse an Instabilität in seiner Nachbarschaft. Ganz im Gegenteil, Iran kann von einem stabilen Afghanistan nur profitieren. Das Gegenteil gilt aber für Washington und London. Sie können ihre Militärpräsenz in Afghanistan nur im Schatten der Unsicherheit und Instabilität rechtfertigen. So sollte der Besuch des iranischen Präsidenten in Afghanistan auch dazu dienen, die erwähnten amerikanisch-britischen Verschwörungen zu vereiteln und die bilateralen iranisch-afghanischen Beziehungen auszubauen.

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