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Sonntag, 17 Januar 2010 15:22

"Chemie-Ali" wegen Massaker zum Tode verurteilt

Bagdad (IRIB) - "Ali Hassan el Madschid, als "Chemie-Ali" bekannter Cousin des früheren irakischen Diktators Saddam Hussein, ist zum vierten Mal zum Tode verurteilt worden.

Die Todesstrafe gegen el Madschid wurde mit seiner Verantwortung für das Massaker an Bewohnern von Halabdscha begründet, wie das Staatsfernsehen berichtete. In Halabdscha waren bei einem Giftgasangriff im Jahr 1988 rund 5000 Menschen ums Leben gekommen.
Die Regierung der autonomen Kurdenregion im Norden des Irak zeigte sich zufrieden über das Todesurteil. "Das ist ein Sieg für alle Iraker, die Menschheit und die Kurden von Halabdscha", erklärte der Regionalminister für Märtyrer und Vertriebene, Madschid Hamed Amin. Das Massaker von Halabdscha betreffe nicht nur die Kurden, sondern die ganze Welt.
"Chemie-Ali" war bereits mehrfach wegen Verbrechen aus der Amtszeit Saddam Husseins schuldig gesprochen worden. Ihm wurde die Beteiligung an der Unterdrückung der kurdischen Minderheit und von Schiiten nachgewiesen. Schon drei Mal wurde er zum Tode verurteilt - erstmals im Juni 2007, dann im Dezember 2008 und nochmals im März 2009.
Wie weiter aus dem Irak berichtete wurde, kamen drei Menschen bei einem Terroranschlag im Nordosten des Landes ums Leben.
AFP zufolge drangen Bewaffnete am Sonntagmorgen in ein Wohnhaus im Süden der Stadt Bakuba ein und töteten mindestens drei irakische Bürger.

Medien

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