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Donnerstag, 03 März 2016 03:40

UNO-Sicherheitsrat beschliesst scharfe Sanktionen gegen Nordkorea

Staatschef Kim bei einer Feierstunde zum 70. Bestehen der Volksarmee. (Foto: REUTERS) Staatschef Kim bei einer Feierstunde zum 70. Bestehen der Volksarmee. (Foto: REUTERS)
New York (AFP/IRIB) - Als Reaktion auf den vierten Atomtest Nordkoreas im Januar und einen ballistischen Raketenstart einen Monat später hat der Weltsicherheitsrat schärfere Sanktionen gegen Pjongjang beschlossen.

Die 15 Mitglieder des Gremiums sprachen sich am Mittwoch in New York einstimmig für eine von den USA in Zusammenarbeit mit China ausgearbeitete Resolution aus.

Eigentlich sollte schon am Dienstag über den Resolutionsentwurf abgestimmt werden, doch hatte Russland laut Diplomaten um einen 24-stündigen Aufschub gebeten. Zum ersten Mal in der Geschichte der Vereinten Nationen sind nun alle Mitglieder verpflichtet, alle für Nordkorea bestimmten oder aus Nordkorea kommenden Waren zu inspizieren. Alle Schiffe mit womöglich illegalen Lieferungen müssen in die Häfen beordert werden.

Überdies werden die Exportbeschränkungen für Nordkorea drastisch verschärft - mit dem Ziel, dem Land die Finanzierung seiner Atom- und Raketenprogramme weiter zu erschweren. Weder Kohle noch Eisen, Eisenerz, Gold, Titanium oder seltene Erden dürfen dem Land noch abgekauft werden. Treibstoff für Flugzeuge oder für Raketen darf nicht mehr geliefert werden.

Unterdessen wurde bekannt gegeben, dass Nordkorea kurz nach der Verschärfung der Sanktionen mehrere Kurzstreckenraketen ins Meer abgeschossen haben soll. Nordkorea habe die Raketen ins Meer vor seiner Ostküste geschossen, teilte der Sprecher des südkoreanischen Verteidigungsministeriums, Moon Sang-Gyun, am Donnerstag mit.

 

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