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Sonntag, 28 Februar 2016 17:40

Afrika und sein unstillbarer Hunger nach Waffen

Afrikanische Soldaten mit einem HK G3 Gewehr bei einem Training / Tech. Sgt. Jeremy T. Lock, U.S. Air Force Afrikanische Soldaten mit einem HK G3 Gewehr bei einem Training / Tech. Sgt. Jeremy T. Lock, U.S. Air Force
Stockholm (IRNA) – Der Export verschiedener Waffenarten in die afrikanischen Staaten ist einem Bericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts (SIPRI) zufolge in den Jahren zwischen 2011 und 2015 um mindestens 19% gestiegen.

Die französische Wochenzeitschrift Jeune Afrique schrieb in ihrer heutigen Ausgabe, dass Waffenimporte Marokkos und Algeriens in den vergangenen fünf Jahren rund 56% der gesamten Waffenimporte der afrikanischen Länder ausmachten.

SIPRI-Recherchen zufolge beabsichtigt Algerien, in naher Zukunft eine große Menge an schweren Waffen, daunter 190 Panzer, 42 Hubschrauber, 14 Kampfflugzeuge und zwei U-Boote, in Russland zu kaufen.

Marokko liegt beim Waffenimport, nach Algerien auf Platz zwei.

Uganda steht auf Platz drei der größten afrikanischen Waffenimporteure in den vergangenen Jahren.

Wie SIPRI weiter berichten, betrugen der Waffenkäufe von Kamerun, Tschad, Niger und Nigeria in den vergangenen fünf Jahren rund 0,6 Prozent, was gemessen an der Bevölkerungszahl und dem Durchschnittseinkommen eine beachtliche Summe ist.

Russland, China und die USA sind die Hauptwaffenlieferanten der afrikanischen Länder.

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