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Samstag, 27 Februar 2016 06:23

UN-Generalsekretär ruft EU-Staaten auf, die Grenzen nicht zu schließen

UN-Generalsekretär, Ban Ki Moon UN-Generalsekretär, Ban Ki Moon
New York (IRIB) – Der UN-Generalsekretär, Ban Ki Moon, hat am Freitag seine Besorgnis über die zunehmenden Einreiseeinschränkungen der Balkanländer und Österreichs bekundet und alle Staaten aufgerufen, ihre Grenzen nicht zu schließen.

Stéphane Dujarric, der Sprecher des UN-Generalsekretärs, sagte in diesem Zusammenhang: Derzeit beherbergt die Türkei über 2,6 Millionen Flüchtlinge und der Flüchtlingsansturm aus der Türkei nach Griechenland dauert immer noch an.

Sieben EU-Staaten haben ihre Grenzkontrollen innerhalb der EU für nicht-EU-Bürger erneut begonnen. Andere Staaten haben auch ihrerseits erklärt, solange die Einigung mit der Türkei zur Eindämmung des Flüchtlingsstroms aus den Krisengebieten Irak, Syrien, Afghanistan und anderen Ländern keine Wirkung zeigen, werden sie einseitig ihre Grenzkontrollen verschärfen.

Diese Einschränkungen stehen, so Dujarric, im Widerspruch zu der 1951 verabschiedeten Konvention über die Flüchtlingslage. Er fuhr fort: Der UN-Generalsekretär ruft alle Staaten auf, ihre Grenzen nicht zu schließen und einheitlich und im Sinne der Pflichtenverteilung zu agieren.

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