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Donnerstag, 25 Februar 2016 04:32

Flüchtlingskrise: Österreich bietet Soldaten für Grenzkontrollen in Mazedonien an

Österreichische Soldaten sprechen mit Angehörigen der slowenischen Armee über die Flüchtlingskrise. Österreichische Soldaten sprechen mit Angehörigen der slowenischen Armee über die Flüchtlingskrise.
Wien (spiegel.de/IRIB) - Österreichs Verteidigungsminister Doskozil hat der Regierung in Mazedonien angeboten, für verstärkte Grenzkontrollen Soldaten zu schicken.

Österreich ist für verstärkte Grenzkontrollen entlang der Balkanroute und bietet hier Mazedonien auch Unterstützung mit Soldaten an", sagte der österreichische Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) am Mittwoch vor einem Treffen mit zahlreichen Ministern der Balkanstaaten.

Derzeit sei eine Abordnung des Wiener Verteidigungsministeriums vor Ort, um den Bedarf mit den mazedonischen Behörden zu klären. Mazedonien spielt bei den österreichischen Plänen, den Flüchtlingszuzug zu verringern, eine entscheidende Rolle.

Zwar sei das Interesse an einer europäischen Lösung weiterhin groß, sagte Doskozil. Aber solange es weder funktionierende Registrierungen in Griechenland, eine europaweite Verteilung noch eine Kooperation mit der Türkei gebe, würden nationale Maßnahmen umgesetzt.

An der Südgrenze Österreichs sei die Zahl der Soldaten seit Montag um 450 auf 1450 aufgestockt worden. Die rot-schwarze Koalition in Wien hat bereits im Herbst 2015 entschieden, bis zu 2200 Soldaten des Bundesheeres zur Bewältigung der Flüchtlingssituation an die Grenze zu entsenden.

 

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