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Dienstag, 23 Februar 2016 06:18

Studie: 470 Milliarden Euro-Schaden durch Ende des Schengen-Abkommens

Studie: 470 Milliarden Euro-Schaden durch Ende des Schengen-Abkommens
Stuttgart/Gütersloh (dpa/Press TV) - Eine aktuelle Studie der Prognos AG im Auftrag der Bertelsmann Stiftung besagt, dass eine dauerhafte Wiedereinführung von innereuropäischen Grenzkontrollen das wirtschaftliche Wachstum europaweit erheblich hemmen und spürbare Wohlstandsverluste verursachen würde.

Für die gesamte EU wären bis zum Jahr 2025 Wachstumsverluste von 470 Milliarden Euro zu erwarten. Allein Deutschland müsste Verluste von mindestens 77 Milliarden Euro verkraften und auch außerhalb Europas hätte ein Ende von Schengen negative ökonomische Effekte.

So würde die Wiedereinführung von Grenzkontrollen zu massiven Kosten- und Preissteigerungen führen, die sich negativ auf das Wirtschaftswachstum in Europa auswirken würden.

"Wenn die Schlagbäume innerhalb Europas wieder runtergehen, gerät das ohnehin schwache Wachstum in Europa noch stärker unter Druck. Am Ende zahlen alle Menschen die Rechnung", betonte Aart De Geus, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann Stiftung.

 

Die EU Kommission hatte zuvor bekannt gegeben, dass die Schengenmitglieder voraussichtlich die Erlaubnis bekommen die Grenzkontrollen zu verlängern.

Das Schengen-Abkommen könnte so für zwei Jahre ausgesetzt werden.

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