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Montag, 22 Februar 2016 19:52

Amano besorgt über möglichen Zugang des IS zu Atomwaffen

Der Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA), Yukiya Amano Der Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA), Yukiya Amano
Wien (IRNA) - Der Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA), Yukiya Amano, hat am Montag seine Sorge über den möglichen Zugang der IS-Terrororganisation zu Atomwaffen geäußert.

Einem Bericht von Associated Press (AP) zufolge sagte Amano, dass noch 11 Staaten den Anhang des Übereinkommens über den physischen Schutz von Kernmaterial ratifizieren müssten, damit es in Kraft treten könne. Er untertsrich, dass die Umsetzung dieses Übereinkommens einen möglichen Einsatz von Schmutzigen Bomben durch den IS verringern würde. Seit 1995 wurden 2.800 Fälle von vermisstem radioaktivem Material bei der IAEA gemeldet, erklärte Amano.

Das Abkommen über den physischen Schutz von Kernmaterial wurde im Jahre 1980 in Wien unterzeichnet. Und seit 2005 haben die Vertragsstaaten die Verantwortung für die Lagerung und Transport ihres Kernmaterials sowie die Sicherung ihrer Nuklearanlagen zu tragen.

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