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Samstag, 13 Februar 2016 11:12

Zarif hält Rede auf der Sicherheitskonferenz in München

Zarif hält Rede auf der Sicherheitskonferenz in München
München (IRIB) - Der iranische Außenminister, Mohammad-Javad Zarif, hat während einer Rede auf der 52. Sicherheitskonferenz in München, Sektierertum und Extremismus als eine große Bedrohung für die Region und der Welt bezeichnet.

Zarif wies am Freitag auf die Bedrohungen seitens der Terrororganisationen im Nahen- und Mittleren Osten hin und sagte, dass alle Länder der Region einer gemeinsamen Gefahr ausgesetzt sein würden und der Terrorismus alle Länder, darunter auch den Westen, bedrohen würde. Die Lösung der regionalen Fragen erfordere einen Paradigmenwechsel und Änderung des Blickwinkels hinsichtlich der Fakten, so Irans Außenminister. "Alle Länder müssen im Kampf gegen dieses unheilvolle Phänomen miteinander kooperieren." Ferner kritisierte Zarif die Regionalpolitik Saudi-Arabiens gegenüber Iran und fuhr fort: "Saudi-Arabien versucht Iran als kriminell darzustellen und von der Teilnahme an internationalen Gesprächen wegzuschieben."

Bezüglich der Atomverhandlungen zwischen Iran und der G 5+1 sagte Mohammad-Javad Zarif, dass die Verhandlungsteilnehmer seit 2013 versucht hätten die iranische Atomfrage aus einem anderen Winkel zu erörtern. "Das iranische Atomprogramm ist rein freidlich und die Internationale Atomenergie-Organisation verfolgt stets die Verifizierung der friedlichen Natur des iranischen Atomprogramms", fügte der iranische Außenminister hinzu.

Die 52. Münchner Sicherheitskonferenz wurde am Freitag aufgenommen und wird bis zum 14. Februar andauern. Hochrangige Regierungsvertreter und Experten aus der ganzen Welt werden sich über die sicherheitspolitische Entwicklung und aktuelle Krisen austauschen. Im Fokus der diesjährigen Tagung stehen der Syrien-Konflikt, die Flüchtlingskrise und die Zukunft der europäischen Sicherheitsordnung.

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