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Dienstag, 09 Februar 2016 16:47

Thailändische Armee wegen Folter an Muslimen kritisiert

Thailändische Armee wegen Folter an Muslimen kritisiert
Bangkok (IRIB) - Menschenrechtsgruppen zufolge werden viele der Festgenommenen bei den Auseinandersetzungen, im zumeist von Muslimen bewohnten Süden von Thailand, von den Sicherheitskräften dieses Landes gefoltert.

Laut AFP am Dienstag aus Bangkok werden die Festgenommenen von den Sicherheitskräften geschlagen, bedroht und missbraucht. In den vergangenen 12 Jahren wurden mehr als 6.500 Menschen (zumeist Zivilisten) bei den Auseinandersetzungen zwischen Regierung und Provinzen, in denen Muslime leben, getötet und die Armee hat in diesen Gebieten Ausnahmezustand verhängt.

Berichten von Menschenrechtsgruppen zufolge ist die Armee befugt, ohne jegliches Verfahren mutmaßliche Rebellen bis zu 6 Wochen zu inhaftieren.

Den Studien der Menschenrechtsgruppen zufolge, die morgen veröffentlicht werden, wurde psychische und physische Folter an 54 Gefangenen in Militärlagern zwischen 2014 und 2015 nachgewiesen.

Diesem Bericht zufolge wollen die Rebellen in Südthailand mehr Autonomie vom Staat erreichen.

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