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Dienstag, 27 Oktober 2015 16:11

Deutschland entsendet Polizisten an slowenische Grenze

Eine Gruppe von Flüchtlingen auf dem Weg vom slowenischen Dobova zu einem Aufnahmezentrum in der Stadt Brežice © Ales Beno/ABACAPRESS/EPA/dpa Eine Gruppe von Flüchtlingen auf dem Weg vom slowenischen Dobova zu einem Aufnahmezentrum in der Stadt Brežice © Ales Beno/ABACAPRESS/EPA/dpa
Teheran (IRIB/Zeit) - Bundespolizisten sollen Slowenien und Griechenland bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise unterstützen. Doch die Gewerkschaft warnt: "Wir haben keinen Mann mehr über."

 

Deutsche Polizeibeamte sollen in den kommenden Tagen nach Slowenien reisen, um das kleine EU-Land bei der Bewältigung der hohen Flüchtlingszahlen zu unterstützen. "Es ist klar, dass wir uns beteiligen werden", sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums der Mitteldeutschen Zeitung (Dienstagausgabe). "Aber ich weiß noch nicht, in welcher Größenordnung."

Die Teilnehmer eines Sondergipfels zur Flüchtlingskrise hatten am Sonntag in Brüssel unter anderem beschlossen, binnen einer Woche 400 Grenzschützer nach Slowenien zu schicken. In dem Land kamen zuletzt Zehntausende Flüchtlinge an, nachdem Ungarn seine Grenzen zu Serbien und Kroatien mit einem Zaun geschlossen hatte.

Die Flüchtlingswelle aus Ländern wie Syrien, Irak und Afghanistan, die aufgrund der intervenierenden Politik des Westens und der USA und mit Hoffnung auf ein besseres Leben nach Europa flohen, ist eine große Herausforderung für die EU- und Balkanstaaten.

 

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