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Samstag, 12 September 2015 06:59

Appell des Menschenrechtskommissariats des EU-Rats an die Türkei

Mitglieder und Sympathisanten der kurdischen Partei HDP versuchen in die abgeriegelte Stadt Cizre vorzudringen. Die türkische Armee hält sie davon ab. Bild: SERTAC KAYAR/REUTERS Mitglieder und Sympathisanten der kurdischen Partei HDP versuchen in die abgeriegelte Stadt Cizre vorzudringen. Die türkische Armee hält sie davon ab. Bild: SERTAC KAYAR/REUTERS
Brüssel (IRIB) – Das Menschenrechtskommissariat des EU-Rats hat die türkische Regierung aufgefordert, unabhängigen Beobachtern einen Besuch der Kurdenstadt Cizre an der Grenze zu Syrien zu genehmigen.
Nils Muiznieks äußerte in einer Rede seine Besorgnis über die diskriminierenden und gewalttätigen Vorgehensweisen gegenüber den dortigen Einwohnern.

Nach Zuspitzung der Auseinandersetzungen zwischen türkischer Armee und der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) in dieser Region, hat die türkische Regierung dort vergangene Woche den Ausnahmezustand mit einer Ausgangssperre verhängt.

Währenddessen berichtete die prokurdische nationalistische Demokratische Partei der Türkei am Donnerstag vom Tod von 21 Zivilisten bei diesen Auseinandersetzungen. Parteichef Salaheddin Dimertaş sagte am Freitag bei einer Rede, die türkischen Regierung habe Cizre zum Schlachthof der Kurden gemacht.

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