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Mittwoch, 05 August 2015 12:52

Atomvereinbarung mit dem Iran: Netanjahu kontra Obama

US-Präsident Barack Obama und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu US-Präsident Barack Obama und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu
Washington/al-Quds (apa/IRIB)- Während US-Präsident, Barack Obama, in einer Rede heute in der "American University in Washington" die Atomvereinbarung mit dem Iran erneut verteidigen will, ruft der israelische Ministerpräsident, Benjamin Netanjahu, die Juden in den USA zum Widerstand auf.
Die Rede in der American University in Washington ist einer von vielen Ansätzen, eine mögliche Blockade des Abkommens durch den Kongress und durch die israelische Lobby zu stoppen. Die Privatschule liegt nur wenige Kilometer vom Weißen Haus entfernt. 1963 suchte sich John F. Kennedy den Ort für eine seiner bedeutendsten Reden aus. Er warb für Gespräche mit der Sowjetunion über den Stopp von Atomversuchen, ein äußerst umstrittenes Unterfangen. Der Kongress hat sich ein gesetzliches Mitspracherecht gesichert und noch bis zum 17. September Zeit, die Vereinbarung prüfen. Um sie zu kippen, wäre wegen des von Obama angekündigten Vetos eine Zweidrittelmehrheit in beiden Kammern notwendig. Da die Republikaner sich querstellen, setzt Obama vor allem auf die Rückendeckung seiner eigenen Demokraten. Rückendeckung erhalten die Gegner der Vereinbarung aus al-Quds(Jerusalem) : Durch die von US-Präsident Barack Obama unterstützte Übereinkunft steige das Risiko eines Krieges im Nahen Osten, erklärte Netanjahu in einem am Dienstag im Internet veröffentlichten Video. "Ich bin nicht gegen diese Vereinbarung, weil ich einen Krieg will. Ich bin gegen diese Vereinbarung, weil ich einen Krieg "verhindern" will. Und diese Vereinbarung führt zum Krieg", sagte er. "Setzen Sie sich gegen dieses gefährliche Abkommen ein."

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