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Donnerstag, 04 Juni 2015 04:25

Ukraine: Wieder schwere Waffen an Front

Tränen in Donezk: Ein Mann steht vor den Trümmern seines zerstörten Geschäfts Tränen in Donezk: Ein Mann steht vor den Trümmern seines zerstörten Geschäfts
Kiew (ORF/IRIB) - Trotz des Minsker Friedensplans hat die Ukraine bei Gefechten im Kriegsgebiet Donbass schwere Waffen wieder an die Frontlinie gebracht.

 

Das Militär habe Artillerie eingesetzt, „die sich bis dahin nach den Minsker Vereinbarungen im Hinterland befand“, teilte der Generalstab in Kiew gestern mit. Die Ukraine habe ihre internationalen Partner vorher informiert.

Bei den Friedensgesprächen im weißrussischen Minsk Mitte Februar hatten sich die Konfliktparteien geeinigt, schweres Kriegsgerät abzuziehen.

Die prorussischen Separatisten in Donezk berichteten heute von mindestens 15 Toten und 60 Verletzten bei Beschuss durch die ukrainische Armee. Zuvor hatte das ukrainische Militär erklärt, dass die Volkswehr seine Positionen im Raum von Marjinka und Krasnogorowka bei Donezk angreifen. Die Behörden der selbsternannten Republik Donezk bezeichneten Kiews Erklärungen als Spekulationen.

Der russische Präsidentensprecher Dmitri Peskow erklärte am Mittwoch, dass der Kremel über die provokatorischen Handlungen der ukrainischen Armee im Konfliktgebiet Donbass im Osten der Ukraine und über den Tod von Menschen, darunter auch Kindern zutiefst besorgt sei.


 

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