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Freitag, 29 Mai 2015 13:35

Gorbatschow sieht die Beziehungen zwischen dem Westen und Russland in einer schweren Krise

Gorbatschow sieht die Beziehungen zwischen dem Westen und Russland in einer schweren Krise
Moskau (dpa/IRIB)- Vor dem Hintergrund eskalierender Gewalt in der Ostukraine und des immer schärfer werdenden Tons zwischen dem Westen und Russland hat der frühere Staats- und Parteichef der UdSSR, Michail Gorbatschow, vor einem neuen Kalten Krieg gewarnt.
"Die Gefahr einer Eskalation internationaler Konflikte und eines weiteren Kalten Krieges rückt näher", heißt es in einem am Donnerstag in Moskau veröffentlichten Grundsatzpapier des Gorbatschow-Fonds. Das Dokument erscheint anlässlich des Jahrestags des Beginns von Gorbatschows demokratischen Reformen am 28. Mai 1986 in der Sowjetunion. Der Friedensnobelpreisträger sieht die Westen-Russland-Beziehungen in einer ernsten und schweren Krise und wirft den westlichen Staaten wie auch zuvor vor, eine "globale Unordnung" mit internationaler Kriegsgefahr geschaffen zu haben. In dem Grundsatzpapier über 1986 räumt Gorbatschow ein, dass er mit seiner Reformpolitik von Glasnost (Offenheit) und Perestroika (Umgestaltung) insgesamt gescheitert sei. Die sowjetische Gesellschaft sei unreif gewesen für massive Reformen. Allerdings sei der Fall der Berliner Mauer ein Verdienst dieser Politik gewesen.

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