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Freitag, 15 Mai 2015 17:38

Schwere Vorwürfe gegen die Regierung in Kiew: Gefangene werden zu erfundenen Verbrechen gezwungen

Schwere Vorwürfe gegen die Regierung in Kiew: Gefangene werden zu erfundenen Verbrechen gezwungen
Donezk(SputnikNews/IRIB)- Die in der ukrainischen Gefangenschaft Befindlichen werden gefoltert und dazu gezwungen, sich mit Schuld für erfundene Verbrechen zu beladen, teilte der Vize-Stabschef der Volkswehr der „Donezker Volksrepublik“, Eduard Bassurin, am Freitag mit.
Laut dem Dokument, das am 12. Februar in Minsk unterzeichnet wurde, sollen ab dem 15. Februar die Kampfhandlungen eingestellt, eine Sicherheitszone geschaffen und die Gefangenen auf beiden Seiten ausgetauscht werden.

„Um die Freigabe von Kriegsgefangenen entsprechend den Minsker Vereinbarungen auszuschließen, zwingt die ukrainische Seite die Festgenommenen gewaltsam zum Geständnis angedichteter Verbrechen", zitiert die Donezker Nachrichtenagentur Bassurin.

Zuvor hatte das Mitglied der Gesellschaftskammer Russlands, Maxim Grigorjew, der zusammen mit Mitgliedern der Beobachtermission die Region Donbass besuchte, geäußert, dass Folter von Seiten der ukrainischen Soldaten systematisch und standardmäßig praktiziert werde. Es handle sich dabei um keine Einzelfälle, so Grigorjew. Ihm zufolge werden vor allem Zivilisten brutal misshandelt.

Wie die Menschenrechtsbeauftragte der DVR, Darja Morosowa, früher mitgeteilt hatte, werden von den ukrainischen Sicherheitskräften rund 1.500 Gefangene sowie „mindestens 600 Zivilisten festgehalten, die mit der DVR nichts zu tun haben“.




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