Diese Webseite wurde abgebrochen. Wir wechseln auf Pars Today German.
Mittwoch, 24 Dezember 2014 15:02

Iran zum nächsten Treffen der BRICS-Staaten in Indien eingeladen

Ali Akbar Velayati Ali Akbar Velayati
Teheran (FARS/IRIB) -  Wie Ex-Außenminister Ali Akbar Velayati, Berater des Obersten Revolutionsführers Ayatollah Khamenei und Chef des iranischen Think-Tanks "Center of Strategic Research", nach einem Treffen mit dem Direktor der indischen Forschungsstiftung, Manoj Joshi, mitteilte, ist  Iran zur Teilnahme am bevorstehenden Treffen der BRICS-Staaten in Neu Delhi eingeladen worden.

Schon im Laufe der letzten Jahre haben der Iran und die BRICS-Staaten ihre Beziehungen deutlich intensiviert. Dafür waren nicht nur die westlichen Sanktionen gegen den Iran ausschlaggebend, sondern vielmehr eine wirtschaftliche Neuorientierung der BRICS-Länder. Der von den USA dominierte Westen wird zunehmend kritisch beobachtet, so dass man in den Schwellenländern neue Perspektiven der wirtschaftlichen und politischen Zusammenarbeit sucht.

Handelte es sich ursprünglich nur um einen  eher losen Zusammenschluss von Ländern in einem fortgeschrittenen Stadium der Industrialisierung - Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika - zwecks wirtschaftlicher Interessenwahrung gegen die dominierenden Staaten des Westens, vor allem der USA, so zeigt sich mittlerweile ein starkes Bestreben, die interne Kooperation nicht nur ökonomisch, sondern auch politisch auszubauen sowie weitere Schwellenländer in diese Gemeinschaft aufzunehmen. Dafür ist Iran jetzt der erste Kandidat.

Im Iran trifft diese Entwicklung auf ein starkes Gegeninteresse. So äußerte sich der iranische Wirtschaftsminister, Berouz Alishiri, im Oktober äußerst positiv über die Staatengruppe und signalisierte Bereitschaft zu einer engeren Kooperation. "Der Iran unterstützt die BRICS-Gruppe und ist bereit für die Mitgliedschaft und Präsenz in der BRICS-Gemeinschaft", sagte er.

Auf dem fünften BRICS-Gipfel, der im März 2013 im südafrikanischen Durban stattfand, kritisierten die teilnehmenden Staaten die von den Westmächten unter Führung der USA einseitig gegen den Iran verhängten Sanktionen und die gegen Iran ausgesprochenen Drohungen. Der Konflikt um das iranische Atomprogramm könne nicht durch Militärangriffe, sondern müsse durch Verhandlungen gelöst werden, hieß es in einer Erklärung der Staats- und Regierungschefs.

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren