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Sonntag, 03 August 2014 06:01

TBIJ: Etwa Hälfte der Drohnenopfer in Pakistan sind Zivilisten

TBIJ: Etwa Hälfte der Drohnenopfer in Pakistan sind Zivilisten
London (Press TV) - Ein unabhängiges Journalistennetzwerk in England hat die Namen von rund 700 Personen, die seit 2004 amerikanischen Drohnenangriffen in Pakistan zum Opfer gefallen sind, veröffentlicht.
Das Bureau of Investigative Journalism berichtete(TBIJ), dass 323 dieser Personen, unter denen sich 99 Kinder befinden, als Zivilisten registriert wurden. Seit 2004 sind diesem Bericht zufolge mindestens 2342 Menschen bei Drohnenangriffen der CIA in den pakistanischen Stammesgebieten ums Leben gekommen. Anti-Drohnen-Aktivisten kritisieren diesen Bericht als unvollständig, da die Zahl der Verletzten und  Toten zu niedrig angegeben wurden. Bevölkerung und die Regierung  in Pakistan sind erzürnt über die Drohnenattacken. Bei anti-amerikanischen Demonstrationen gab sie ihrer Wut Ausdruck. Islamabad hat wiederholt gegen die Angriffe, die es als Verletzung seiner territorialen Integrität betrachtet,  protestiert. Die Angriffe gehen jedoch weiter. Washington behauptet, Milizen anzugreifen, doch Augenzeugen und Lokalbehörden sagen, dass die Opfer hauptsächlich Zivilisten waren. Die UNO und einige Menschenrechtsorganisationen sehen in Amerika den Täter Nr. eins bei gezielten Tötungen. Diese Angabe beruht auf der  Zahl der Drohnenangriffe der USA in Pakistan und Afghanistan. In manchen islamischen Ländern wie Jemen, Pakistan, Afghanistan und Somalia bedienen sich die USA dieser Flugobjekte ebenfalls zu gezielten Tötungen.

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