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Dienstag, 29 Juli 2014 13:24

Ukraine-Krise: Kämpfe im Ostteil gehen unvermindert weiter

Ukraine-Krise: Kämpfe im Ostteil gehen unvermindert weiter
Kiew/ Den Haag (AFP/IRIB) - Ungeachtet der Appelle zu einer Beendigung der Kampfhandlungen gehen die Kämpfe in der Ost-Ukraine weiter.
Aufständische und Regierungstruppen werfen sich gegenseitig vor, schwere Waffen auch gegen Zivilisten einzusetzen. In den belagerten Städten Lugansk und Horiwka sollen mindestens 19 Menschen durch Artilleriebeschuss ums Leben gekommen sein. Die Armee versucht seit Tagen die Aufständischen aus der Region um die Absturzstelle von Flug MH17 zu vertreiben. Die ukrainischen Einsatzkräfte haben mehrere Ortschaften des Gebietes Donezk, darunter auch die Stadt Tores, eingenommen, hatte Andrej Lyssenkow, Sprecher des ukrainischen Sicherheits- und Verteidigungsrats der Ukraine, am Montag mitgeteilt. Die Truppen seien an die 40-Kilometer-Zone um den Absturzort herangerückt. Zuvor hatte Präsident Poroschenko einer Waffenruhe im Umkreis von 40 Kilometern um die Absturzstelle zugesagt. Der niederländische Premierminister Mark Rutte forderte die Regierung in Kiew auf, die Sonderoperation in der Nähe der Absturzstelle der malaysischen Boeing in der Ostukraine auszusetzen, teilte dies Regierungssprecher Jean Fransman mit. Ermittler aus den Niederlanden und Australien sind auch heute den dritten Tag in Folge mit dem Versuch gescheitert, zur Absturzstelle vorzudringen. - In Brüssel beraten derzeit die Botschafter der 28-EU-Mitgliedsstaaten über Wirtschaftssanktionen gegen Russland. Unter anderem geht es um Finanz- und Waffengeschäfte sowie den Handel mit Schlüsseltechnologien im Energiebereich. Ziel der Strafmaßnahmen ist es, Moskau zu einem Ende seiner Unterstützung der Aufständischen in der Ostukraine zu bewegen.

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