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Donnerstag, 10 Juli 2014 04:48

UNO: Zahl der zivilen Opfer in Afghanistan hat zugenommen

Zahl der getöteten Zivilisten in Afghanistan gestiegen Zahl der getöteten Zivilisten in Afghanistan gestiegen
Kabul (dpa/IRIB) - Die Zahl der in Afghanistan getöteten oder verletzten Zivilisten ist im ersten Halbjahr 2014 erneut deutlich gestiegen.

Wie die UNO-Mission in Afghanistan (Unama) am Mittwoch mitteilte, wurden von Januar bis Juni 1.564 Zivilisten in diesem Land getötet. Das waren 17 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2013. Die Zahl der verletzten Zivilisten stieg den Angaben zufolge um 28 Prozent auf 3.289. 34 Prozent der Opfer waren Kinder und 24 Prozent Frauen. Als Grund nannten die Vereinten Nationen eine Zunahme der Kämpfe am Boden und in bewohnten Gebieten.

Unama teilte mit, der Hauptgrund für zivile Opfer seien nicht mehr Sprengfallen, sondern Gefechte, bei denen Unbeteiligte zwischen die Fronten gerieten. «Die Art des Konflikts in Afghanistan verändert sich 2014», sagte der UN-Sondergesandte für Afghanistan, Jan Kubis mit Blick auf die Zunahme von Bodengefechten in bewohnten Gegenden.

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