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Sonntag, 11 Mai 2014 13:48

Kiew: Sicherheitskräfte in der Ostukraine in Endstadium getreten

Die Separatisten sammelten die Stimmzettel in durchsichtigen Wahlurnen (Quelle: Reuters) Die Separatisten sammelten die Stimmzettel in durchsichtigen Wahlurnen (Quelle: Reuters)
Kiew/Donezk(RIA Novosti/IRIB)- Die Zentralmacht in Kiew hat die Kontrolle über weite Teile der russisch geprägten Region verloren. Am Tag des Referendums stellte sie die Lage jedoch komplett anders dar:

 Sicherheitskräfte in der Region Donezk, wo Anhänger der Föderalisierung am Sonntag ein Referendum abhalten, sei in sein Endstadium getreten, wie der amtierende Leiter der ukrainischen Präsidentenadministration, Sergej Paschinski, mitteilte.

Momentan seien die Operationen im Raum der Städte Krassny Liman, Slawjansk und Kramatorsk in die Endphase getreten, so Paschinski. Was genau unter der Endphase verstanden wird, sagte er allerdings nicht.

Im Rahmen der Operation wurden operativen Gruppen zufolge „Stützpunkte und Kontrollpunkte“ der Bürgermilizen vernichtet, fügte er an. Auf Seiten der Sicherheitskräfte habe es keine Opfer gegeben. Die Operation gehe weiter. Alles laufe nach Plan.

Am Vormittag waren am Rande der Stadt Slawjansk, die von ukrainischen Sicherheitskräften umzingelt wurde, heftige Schießereien und einschlagende Artilleriegeschosse zu hören. Eine intensive Schießerei gab es auch in der Nacht im naheliegenden Dorf Andrejewka.

Im regionalen Referendum, das am Sonntag in den ukrainischen Gebieten Donezk und Lugansk stattfindet, sind die Bürger aufgerufen, über die staatliche Eigenständigkeit für diese Gebiete abzustimmen. Die Abstimmung soll bis 22.00 Uhr Ortszeit (21.00 Uhr MESZ) laufen. Insgesamt soll es mehr als drei Millionen Wahlberechtigte geben.

Im April war in den beiden Regionen die Gründung von souveränen „Volksrepubliken“ verkündet worden.

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