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Samstag, 29 März 2014 05:36

Deutschland erweitert militärisches Engagement in Zentralafrika

Die Bundesministerin der Verteidigung, Ursula von der Leyen (CDU), in ihrem Ministerium in Berlin. Die Bundesministerin der Verteidigung, Ursula von der Leyen (CDU), in ihrem Ministerium in Berlin.
Berlin (dpa/IRIB) - Deutschland will sich nun doch stärker an der EU-Militärmission in der Zentralafrikanischen Republik beteiligen als bisher geplant.

Neben einem Sanitätsflugzeug und zehn Soldaten in den Hauptquartieren in Zentralafrika und Griechenland sollen auch zwei gemietete Transportflugzeuge vom Typ Antonow (AN-124) zur Verfügung gestellt werden, erklärten Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) und Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) am Freitag.

Mit den Fliegern, die zu den größten der Welt zählen, sollen Soldaten und Material in die zentralafrikanische Hauptstadt Bangui transportiert werden. Die EU-Mission ist mit einer Stärke von insgesamt bis zu 1000 Soldaten geplant. Sie sollen die 6000 afrikanischen und 2000 französischen Soldaten unterstützen, die jetzt schon versuchen, die Gewaltaktionen in einem der ärmsten Länder der Welt einzudämmen.

In Zentralafrika begann die Gewalt zwischen den christlichen und muslimischen Milizen  im März 2013 und verschärfte sich im Dezember. Die Zahl der Toten ist unbekannt. Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden 650 000 der 4,6 Millionen Einwohner innerhalb des Landes vertrieben, 280 000 flüchteten ins Ausland. 2,5 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.

 

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