Dienstag, 15 Januar 2013 17:01

UNHCR: 380.000 Menschen in Mali auf der Flucht

Die Menschen in Malis Hauptstadt Bamako unterstützen das Eingreifen der Franzosen. Die Menschen in Malis Hauptstadt Bamako unterstützen das Eingreifen der Franzosen.
Genf (IRNA) - Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR teilte heute mit, dass aufgrund der kriegerischen Auseinandersetzungen 150.000 Menschen aus Mali geflohen sind und weitere 230.000 im Landesinneren ihr Obdach verloren haben.

Laut einer neuen Statistik der UNHCR sind während der zehnmonatigen Gefechte in Mali 144.500 Menschen in Nachbarländer geflüchtet. Der Sprecher der UNHCR, Adrian Edwards, sagte: Seit der militärischen Intervention der Franzosen flüchteten weitere 1230 Menschen nach Niger, Burkina Faso und Mauretanien.

Nach dem Putsch 2012 wurden Teile Malis von extremistischen Milizen, die dem marokkanischen Flügel der Al-Kaida unterstehen, eingenommen. Seit dieser Entwicklung im Norden Malis wurde über einen militärischen Eingriff der USA und Frankreichs unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung spekuliert.

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